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Havelland Falkensee: Rückkehr zum Alltag ersehnt
Lokales Havelland Falkensee: Rückkehr zum Alltag ersehnt
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02:15 27.11.2015
Erzieherin Stefanie Cikursch mit Kita-Kind Elias. Quelle: sander
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Falkensee

Der Geruch nach frischer Wandfarbe und Reinigungsmitteln liegt in der Luft. Noch ist der Zugang zu den frisch renovierten Räumen der Falkenseer Kita „Sonnenstrahl“ jedoch versperrt. „Ohne die abschließenden Untersuchungen darf niemand, vor allem nicht die Kinder, diesen Teil der Kita betreten“, sagte Dirk Albrecht, Amtsleiter Grundstücks- und Gebäudemanagement der Stadt Falkensee, am Montag.

Im September hatte ein Spielzeugregal an der Außenfassade der Kita Feuer gefangen (MAZ berichtete). Durch die starke Rauchentwicklung wurde ein Teil des Erdgeschosses stark in Mitleidenschaft gezogen. „Obwohl der Brand draußen war, hat der Rauch in den Räumen einen hohen Schaden verursacht“, so Albrecht. „Alle Möbel, Lampen, Schalter und sonstige Abdeckungen mussten entfernt und entweder aufwendig gereinigt oder entsorgt werden.“ Sämtliche Oberflächen wurden mehrfach gereinigt, Fußböden, Schallschutzdecke und Lüftungsfilter komplett erneuert. Seit mittlerweile zwei Monaten dauern die Arbeiten nun schon an. Der Eröffnungstermin wurde von Woche zu Woche verschoben. Das sorgt bei Eltern und Erziehern für Unverständnis. „Die Verzögerungen sind für mich nicht nachvollziehbar“, sagte gestern Elternvertreter Christian Gust. „Vor allem im Bereich Brandsanierung hat die Stadt meiner Meinung nach entscheidende Fehler gemacht. Schon allein, dass die Endkontrolle auf Schadstoffe nicht von Anfang an geplant war, finde ich bezeichnend.“ Erst nachdem der Elternvertreter das Thema im Bildungsausschuss angesprochen hatte, sei etwas passiert. Hilfs- und Spendenangebote der Eltern seien von der Stadt ebenfalls abgeschmettert worden. „Die Stimmung ist angespannt“, so Gust.

„Die Arbeiten an sich gingen zwar zügig voran, mussten allerdings immer in Absprache mit dem Versicherer vorgenommen werden. Es gab viele Termine und Gespräche“, erklärt hingegen Dirk Albrecht die Verzögerungen. „Besonders wichtig war zunächst die Inbetriebnahme der Küche, die ebenfalls komplett gereinigt werden musste.“ Die Küche ist bereits seit einigen Wochen wieder voll in Betrieb, wie lange es noch dauert, bis die anderen Räume wieder genutzt werden können, ist noch unklar. „Wir erwarten Mitte dieser Woche die Ergebnisse der abschließenden Tests. Fallen die Ergebnisse positiv aus, steht einer Wiedereröffnung nichts mehr im Weg“, so Albrecht.

Hoher Schaden

Offensichtlich zerstörte Möbel sowie 80 Matratzen wurden entsorgt.

Alle Oberflächen (Wände, Türen, Fenster, etc.), sämtliche Lampen, Schalter und Dosen, die Kücheneinrichtung, Lüftungsleitungen und der Sanitärbereich wurden gereinigt.

Die Schallschutzdecke, Isolierungen, Lüftungsfilter, die Brandmeldeanlage, das Pflaster an der Brandstelle und die Brandschutztreppe wurden erneuert.

Wände und Decken erhielten einen neuen Anstrich, der Fußboden an der Brandstelle wurde erneuert.

„Die letzten Wochen waren für uns alle anstrengend. Wir sind froh, wenn wir zum normalen Alltag zurückkehren können“, so Erzieherin Stefanie Cikursch. Drei ihrer Kolleginnen mit rund 30 Kindern kamen in Räumlichkeiten der Geschwister-Scholl-Grundschule, dem Kreativitätskindergarten, der Kita „Am See“ unter. Weitere zehn Kinder wurden zu Hause betreut.

Private Sachen der Kita-Kinder, wie Sportsachen oder Regenkleidung, die mit Schadstoffen belastet wurden, sind nach wie vor eingelagert. Begutachtet wurden sie bislang nicht.

Von Laura Sander

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