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Havelland Bauland: Falkensee bleibt teuerstes Pflaster
Lokales Havelland Bauland: Falkensee bleibt teuerstes Pflaster
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09:28 13.03.2019
Bauland im Falkenseer Zentrum ist besonders begehrt. Hier stiegen die Bodenrichtwerte um fast das Doppelte. Quelle: Danilo Hafer
Havelland

Wer im Falkenseer Zentrum Bauland erwerben möchte, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Für Baulandflächen in den Misch- und Kerngebietslagen im Falkenseer Zentrum liegen die Bodenrichtwerte derzeit zwischen 350 und 500 Euro pro Quadratmeter.

Das ist eine Steigerung um fast das Doppelte gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus den am Dienstag vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte veröffentlichten Bodenrichtwerten hervor.

Richtwerte auch in Nauen und Ketzin gestiegen

Die Gartenstadt bleibt somit das teuerste Pflaster im Landkreis Havelland. Doch auch andernorts sind deutliche Steigerungen zu verzeichnen. So stiegen die Richtwerte für gefragte und überwiegend neu erschlossene Baugrundstücke in den Stadtgebieten von Nauen und Ketzin/Havel im Vergleich zum Vorjahr um 30 bis 40 Prozent.

Sie liegen jetzt zwischen 120 und 200 Euro pro Quadratmeter. In den Einfamilienhaussiedlungen von Schönwalde-Glien, Brieselang und Wustermark waren ähnliche Steigerungen auf 170 und 200 Euro pro Quadratmeter zu verzeichnen.

In Falkensee und Dallgow-Döberitz liegen die vergleichbaren Bodenrichtwerte zwischen 250 und 290 Euro.

Werte im Westhavelland deutlich niedriger

Deutlich günstiger ist es noch im Westhavelland, wenn auch, wie etwa in Rathenow und Umgebung, die Werte für baureifes Land auch hier um bis zu 20 Prozent angehoben wurden. Der Richtwert in gefragten Einfamilienhauslagen liegt dort bei 50 bis 70 Euro pro Quadratmeter.

Erstmals für 2019 hat der Gutachterausschuss auch Richtwerte für Freizeitgärten in Nauen und Rathenow ermittelt. Diese betragen fünf Euro pro Quadratmeter Gartenland. Für land- und forstwirtschaftliche Flächen wurden die Richtwerte um maximal 20 Prozent erhöht. Ackerland wird im Landkreis Havelland derzeit mit 85 Cent bis 1,50 Euro bewertet, Grünland bis 80 Cent pro Quadratmeter und Forstflächen mit Bestand bis 70 Cent.

Ausschuss analysierte 2200 Kauffälle

Um die Bodenrichtwerte zu ermitteln hat der Gutachterausschuss rund 2200 Kauffälle aus dem Jahr 2018 und weitere aus den vergangenen Jahren statistisch analysiert.

Zudem flossen die Marktkenntnisse der 21 ehrenamtlichen Gutachter in die Auswertung ein, die als Sachverständige für Grundstückswertermittlungen, Immobilienmakler oder Wertermittler bei Banken und Sparkassen, dem Finanzamt und anderen Stellen tätig sind.

Unter www.boris-brandenburg.de sind alle Bodenrichtwerte einsehbar.

Von Danilo Hafer

MAZ-Service: MAZImmo

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