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Havelland Falkensee hilft Feldkirchen
Lokales Havelland Falkensee hilft Feldkirchen
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18:40 28.02.2016
Matthias Gleiß (rote Jacke) im Kreise der Helfer. Quelle: Jonas Ambs
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Falkensee

Der Aufruf zu einer Hilfsaktion war eine Reaktion auf einen Notruf, der die Falkenseer aus der Stadt in Niederbayern erreichte. Dort unterhält das Deutsche Rote Kreuz einen sogenannten Warteraum für Flüchtlinge. 4100 Schlafplätze stehen bereit, in stabilen Zelten mit Isolierdach für jeweils bis zu 200 Personen. Der aus Falkensee stammende Matthias Gleiß arbeitet in der Unterkunft als Teamleiter zur Registrierung der ankommenden Menschen. Im Warteraum werden die Ankommenden mit dem Nötigsten versorgt, bekommen Essen und Kleidung, wobei speziell Kinder besonders gut versorgt werden müssen. „Sie bleiben meist nur ein bis zwei Tage, dann werden sie mit Bussen ins gesamte Bundesgebiet verteilt“, erklärt Gleiß.

Angesichts des dringenden Bedarfs an Kleidung, der auch mit Kleidersammlungen in Feldkirchen und Umgebung nicht gedeckt werden konnte, suchte er in seiner ehemaligen Heimatstadt Hilfe. Bekannte stellten dann den Kontakt zur örtlichen Willkommensinitiative her. Die erklärte sich sofort bereit zu helfen. „Vor drei Wochen habe ich zum ersten Mal mit der Organisatorin Frau Kunath telefoniert. Heute sind wir hier“, erinnert sich Matthias Gleiß begeistert an die große Hilfsbereitschaft der Falkenseer.

Und so kam es, dass am Sonnabend auf dem Gelände des Arbeiter-Samariter-Bunds viele Kisten und Tüten mit Kleidung in einen Kleinlaster des Deutschen Roten Kreuzes verladen wurden. Dabei konnten die bayerischen Gäste aus vollen Kammern schöpfen.

Möglich wurde das durch die große Spendenbereitschaft der Falkenseer. Das bestätigt auch Martina Böhmer, die sich in Kleiderkammer der Willkommensinitiative engagiert: „Wir blicken bisher auf ein ausgezeichnetes Engagement zurück, in den Lagerräumen stapeln sich die Kisten an Kleidung. Wir danken den Falkenseern für ihre große Spendenbereitschaft!“ So stellte man gemeinsam schnell fest, dass der mitgebrachte Sprinter keinen ausreichenden Platz bot und kündigte an, in naher Zukunft weitere Spendenfahrten folgen zu lassen. Aus dem nahegelegenen Asylbewerberheim in der Kremmener Straße, war auch eine Gruppe von Geflüchteten gekommen, um beim Kleidertransport zu helfen. Sie packten begeistert mit an und verluden die Kisten und Tüten in den Transporter. Ihnen schien es ein persönliches Anliegen zu sein, Menschen anderen Bedürftigen beizustehen. Lächelnd bemerkte ein junger Somali auf Englisch: ,,Ich bin glücklich damit, helfen zu können.“

Von Jonas Ambs

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