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Falkensee Falkensees Mitte soll attraktiver werden
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18:08 13.11.2018
Falkensees Mitte soll attraktiver werden. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

Co-Working-Spaces, eine Markthalle oder temporäre Ateliers. Geht es nach der „Arbeitsgemeinschaft Zentrumsentwicklung“ könnte so die Aufenthaltsqualität in Falkensees Mitte künftig verbessert werden. Mitglieder der AG stellten ihre Ideen Montagabend in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Wirtschaft vor.

Arbeitsgemeinschaft stellt Ideen vor

„Wir hatten im April unser erstes Treffen, am Ende haben sich rund 20 Leute eingebracht“, erklärte Mathias Grothe. Neben der Werbegemeinschaft Falkensee-Starke-Mitte, der Interessengemeinschaft und der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg waren auch Vertreter von Made in Falkensee und Mitglieder des Jugendforums dabei. Herausgekommen sind Ideen, wie das Falkenseer Zentrum attraktiver gestaltet werden könnte.

Wirtschaft soll gestärkt werden

Ein zentraler Punkt ist dabei die wirtschaftliche Stärkung. „Wir könnten uns vorstellen, dass Dienstleister künftig vor allem im Obergeschoss eines Gebäudes angesiedelt werden, damit im Erdgeschoss Platz für individuellen Einzelhandel bleibt“, erklärte Mathias Grothe. Darüber hinaus sollte die Stadt Geld für die Wirtschaftsförderung zur Verfügung stellen. Damit soll vor allem jungen Menschen der Schritt in die Selbstständigkeit erleichtert werden. Auch Co-Working-Spaces für Selbstständige oder Homeworker seien denkbar. Dafür gebe es bereits 20 Interessenten.

Bei den Überlegungen der Arbeitsgemeinschaft spielte zudem das Thema Verkehr eine Rolle, ebenso wie Nutzungsmöglichkeiten für einen Neubau auf dem Gelände, wo heute noch die alte Stadthalle steht. Dort könnten sich die Ideengeber eine Markthalle vorstellen.

Stadt soll 100.000 Euro zur Verfügung stellen

Um die Entwicklung des Zentrums voranzubringen, sollte die Stadt auf Vorschlag der AG Haushaltsmittel in Höhe von 100 000 Euro bereitstellen. „Das Geld wäre unter anderem für die Wirtschaftsförderung zu verwenden, aber auch für die Anstellung eines Mitarbeiters, der sich um die Koordinierung kümmert“, so Grothe.

Viele Themen, die die Arbeitsgemeinschaft Montagabend präsentierte, wurden in der Vergangenheit bereits diskutiert, merkte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) an. „Wir haben in der Bahnhofstraße einen guten Vermietungsstand, allerdings kann es kritisch gesehen werden, dass sich zunehmend Dienstleister ansiedeln“, so Müller.

Eine Mehrheit der Ausschussmitglieder bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Arbeitsgemeinschaft. Klar wurde aber auch, dass längst nicht alle Ideen auch umsetzbar sind.

Von Danilo Hafer

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