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Falkensee Bahnhofstraße im Wandel
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17:08 13.09.2018
Die Bahnhofstraße stand im Fokus: Bürgermeister Heiko Müller (SPD), Baudezernent Thomas Zylla (CDU) und Landrat Roger Lewandowski (CDU) (v.l.). Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

In der Bahnhofstraße ist für jeden Geschmack etwas dabei – doch nicht nur architektonisch hat der Falkenseer Straßenzug einiges zu bieten. Baulücken sind verschwunden, an ihre Stelle sind mehrgeschossige Wohn- und Geschäftshäuser getreten. Unverzichtbar, findet Bürgermeister Heiko Müller (SPD), der am Donnerstag gemeinsam mit Landrat Roger Lewandowski (CDU) und Baudezernent Thomas Zylla (CDU) entlang der Hauptverkehrsader spazierte und bauliche Veränderungen, Problemstellen sowie künftige Vorhaben erläuterte.

Schon lange kein Dorf mehr

„Wir sind schon lange kein Dorf mehr, sondern eine Stadt. Alte Bauernhäuser sind schön, führen jedoch dazu, dass der Stadt immer ein Zentrum fehlen wird“, so Müller. „Alle mehrgeschossigen Häuser, auch die älteren, sind so gebaut und ausgelegt, dass angebaut werden kann und eine geschlossene Bebauung entsteht.“ Das klappt an manchen Stellen besser als an anderen, weiß Roger Lewandowski. „Über die Baulücke vor dem Akazienhof haben wir schon vor 20 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert. Bis heute haben sich die Eigentümer nicht einigen können“, erinnert sich der Landrat.

Der Kreisel kommt

In Sachen Kreisel, der die Ampellösung an der Kreuzung Bahnhofstraße/Poststraße ablösen soll, ist die Verwaltung bereits einen Schritt weiter. „Die Planung für den Kreisverkehr ist weit fortgeschritten, nur der Zugang zum Akazienhof fehlt noch. Wir sind mit allen Eigentümern im Gespräch“, so der Bürgermeister. „Die derzeitige Zufahrt zum Akazienhof über die Bahnhofstraße ist keine optimale Lösung. Es begegnen sich Fußgänger, Rad- und Autofahrer, da kommt es zu brenzligen Situationen“, sagt Heiko Müller, der sich zudem einen weiteren Neubau auf der ungenutzten Fläche zwischen den Armen des neuen Kreisels vorstellen kann.

Ein Ort der Begegnung

Auch für die Begegnungsstätte „B80“, die derzeit in dem Gebäude untergebracht ist, das dem Kreisel weichen soll, hat Müller bereits eine Alternative parat. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Willkommensinitiative in das neue Gebäude zieht, das auf dem Gelände der alten Stadthalle entsteht. Hier könnte ein Ort der Begegnung für alle Falkenseer geschaffen werden“, so der Stadtchef. Eine Schulhoferweiterung für die Europaschule und ein neuer Spielplatz im Gutspark sind ebenfalls angedacht und sollen Bestandteile eines neuen Masterplans für das Areal rund um den Neubau werden. Die Belebung des Gutsparks steht dabei im Fokus und die Chancen stehen nicht schlecht – besser als die des Campusplatzes. „Wir haben das Vorhaben, eine zweite Zentrumsachse zu bauen aufgeben müssen. Somit wird der Campusplatz nie so angebunden sein, wie ursprünglich angedacht“, sagt Heiko Müller. „Veranstaltungen werden nicht bemerkt, weil der Platz von keiner Seite einzusehen ist. Ich weiß nicht, ob bei dieser Entscheidung über die konkreten Konsequenzen nachgedacht wurde.“

200 Wohnungen für das Zentrum

Von der Bahnhofstraße gut zu sehen ist hingegen das neue Wohngebiet Am Akazienhof, in das bereits erste Mieter eingezogen sind. Noch kann der bauliche Fortschritt durch eine Lücke in der Häuserfront bestaunt werden, damit ist es jedoch bald vorbei. Dann wird auch das letzte Gebäude des Großprojektes fertiggestellt. Hier zieht der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit einer Betreuungseinrichtung ein. Rund 200 Wohnungen gilt es nach Abschluss der Bauarbeiten zu beziehen, ein Großteil ist bereits vergeben.

Von Laura Sander

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