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Falkensee Zwangsräumung bleibt aus: Rentnerin bangt weiter um ihr Zuhause
Lokales Havelland Falkensee Zwangsräumung bleibt aus: Rentnerin bangt weiter um ihr Zuhause
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10:31 26.02.2019
Regina Kieschnick musste ihre Wohnung am Montag vorerst nicht verlassen. Quelle: Danilo Hafer
Falkensee

Kurzes Aufatmen für Regina Kieschnick: Ihr Vermieter hat die 64-Jährige, die seit 2007 in einem Haus unweit des Falkenseer Bahnhofs wohnt, am Montag nicht via angekündigter Zwangsräumung aus ihrer Bleibe geschmissen.

Kieschnick war am Montagmorgen für den Fall der Fälle vorbereitet. „Ich bin extra früher aufgestanden, weil ich nicht wollte, dass die vor der Tür stehen und ich noch nicht angezogen bin“, sagte die Seniorin am Montag zur MAZ. Es kam aber schließlich niemand.

64-Jährige hat juristischen Rat eingeholt

Trotz ausgebliebener Räumung kann die 64-Jährige nicht aufatmen. Schließlich könnte sie der Vermieter auch in den nächsten Tagen jederzeit zum Verlassen der Wohnung auffordern. Denn Regina Kieschnick hat, wie berichtet, keinen gültigen Mietvertrag für ihre Wohnung.

Allerdings hat die Frau, die lange von Hartz IV lebte und nun eine kleine Rente bezieht, inzwischen juristischen Rat eingeholt. Demnach müsse der Vermieter, auch wenn kein Mietvertrag existiert, eine offizielle Räumungsklage vorlegen.

Der Grund: Regina Kieschnick lebt bereits seit fast 13 Jahren in ihrer Wohnung. So einfach ist es also offensichtlich nicht, sie aus der Wohnung zu bekommen.

Seniorin hatte einen Untermietvertrag

Auch gab es bis zum vorigen Sommer einen Untermietervertrag zwischen ihr und dem damaligen Hauptmieter der Wohnung. Regina Kieschnick ging stets davon aus, dass dieser auch nach dem Auszug des Mannes weiter Bestand habe. Sie sagt, dass der Vermieter dem ursprünglich auch zugestimmt habe.

Nun hofft die 64-Jährige, wenigstens noch ein paar Wochen in ihrer Wohnung bleiben zu dürfen. „Ich habe erst ab Juni eine neue Wohnung in Falkensee in Aussicht, wo soll ich denn sonst hin?“, sagte sie gegenüber der MAZ.

Von Danilo Hafer

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