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Falkensee IGF engagiert sich seit 25 Jahren in Falkensee
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07:32 09.11.2018
Zum Stadtfest auf dem Campus der neuen Stadthalle kommen jedes Jahr hunderte Besucher. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

„Wir sind ganz klar ein Pro-Verein, wir wollen nichts verhindern, sondern Dinge bewegen“, betont Heiko Richter. Er ist nach Christine Göbler der zweite Vorsitzender der Interessengemeinschaft Falkensee (IGF), einem Verband Falkenseer Gewerbetreibender, die sich für das Gemeinwohl der Stadt engagieren. Donnerstag feierte die IGF im Foyer der Stadthalle ihr 25-jähriges Bestehen.

Die ersten Mitglieder kamen aus der Bahnhofstraße

Im Laufe der Geschichte hat der Verbund viele Herausforderungen erlebt. „Ursprünglich wurde die IGF als Interessengemeinschaft Bahnhofstraße gegründet“, erklärt Heiko Richter. Damals gab es noch keinen Tunnel in der Bahnhofstraße, der Ruckstau verstopfte häufig die Bahnhofstraße. Schließlich haben sich die Gewerbetreiben zusammengefunden, um sich gemeinsam den Herausforderung zu stellen. So wurde am 18. Mai 1993 die IGF gegründet, damals noch in der alten Stadthalle. Zu den ersten Mitgliedern zählten unter anderem Heinz Ziesecke, Klaus-Peter Zimmermann und Gerhard Brandt, der die Geschicke der IGF bis 2013 leitete.

Gerhard Brandt war lange IGF-Chef

Gerhardt Brandt hat hatte sich immer um alles gekümmert, als er krankheitsbedingt kürzer treten musste, mussten wir uns erst einmal neu organisieren und die ganzen Aufgaben verteilen, das dauert noch heute an“, sagt Heiko Richter. Als Gerhard Brandt 2017 starb, war dies für die IGF ein harter Schlag.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Mitglieder schon einiges auf die Beine gestellt. Das jährliche Stadtfest wäre ohne das Engagement der Gewerbetreibenden kaum denkbar. Oder das Aufstellen des Weihnachtsbaums, mit den Wunschkugeln für gute Zwecke. Im Frühjahr hatte die IGF erstmals zum Fahrrad-Chek eingeladen. Auf dem Gelände der KÜS, die selbst Mitglied der IGF ist, konnten Falkenseer ihre Räder auf Herz und Nieren überprüfen lassen. „Uns ist es wichtig, Aktionen zu machen, von denen alle Falkenseer etwas haben“, erklärt Heiko Richter.

45 Mitglieder sind aktiv dabei

Er selbst trat der IGF 2001 bei. „Ich wurde gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, bei der Organisation des Stadtfestes mitzuhelfen“, erinnert er sich. Und er hatte Lust. Das Fest begeistert jedes Mal hunderte Falkenseer und viele Gäste. Dass immer alles gut läuft, dabei hilft auch das interne Netzwerk der IGF. „Wir haben viele Fachleute in unseren Reihen, das macht es häufig einfacher“, so Richter. Für die Mitglieder sei es zudem selbstverständlich, sich dort einzubringen, wo die Stadt nicht genügend Kapazitäten hat.

Rund 45 Mitglieder zählt die Interessengemeinschaft. Wer Mitglied ist, könne sich stets auf den anderen verlassen. „Wenn jemand Fragen oder Probleme hat, können wir uns schnell helfen, da immer irgendwer irgendjemanden kennt.“ Auch das sei ein wichtiges Merkmal der IGF.

Seit diesem Monat gibt es zudem einen Gründungsbeauftragten, der sich um Fragen rund um Start-Ups und Unternehmensaufbau kümmert.

Mehr Zusammenarbeit geplant

Immer wieder beteiligt sich die IGF auch an Diskussionen zur Entwicklung des Falkenseer Zentrums oder lädt selbst zu solchen Veranstaltungen ein. „Wir haben unseren Fokus schon vor vielen Jahren, weg von der Bahnhofstraße, auf die ganze Stadt erweitert“, so Richter. Für die nächsten Jahren könne er sich daher durchaus vorstellen, dass die IGF noch enger mit den anderen Verbänden und Interessenverbindungen zusammenarbeiten wird, um Falkensee weiter zum Positiven zu entwickeln.

Von Danilo Hafer

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