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Falkensee Von Rocklegenden bis Sinfonie-Musik
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18:02 28.02.2019
Als Plakatemann in Sachen Stadthalle unterwegs: René Seeliger hat Falkensee mit Cityplakaten versehen. Quelle: Marlies Schnaibel
Falkensee

 Der März wird ein Powermonat. Zumindest für die Stadthalle Falkensee. Die hat in diesem Monat einen besonders vollen Terminkalender.

Eine der richtigen Herausforderungen wird dabei der 17. März. An diesem Sonntag ist die Stadthalle Ausgangspunkt und Basislager für den Lauf der Sympathie. Tausende Läufer werden erwartet. Der VfV Spandau und der TSV Falkensee bereiten den Lauf vor, der in diesem Jahr zum 30. Mal gestartet wird. Und das am Vormittag des 17. März.

Volkslauf vor Peter und der Wolf

„Aber dann muss alles ganz schnell gehen“, sagt Hallen-Koordinator Heiko Richter, „am Nachmittag findet in der Stadthalle schon die nächste Veranstaltung statt. Dann wird ,Peter und der Wolf’ aufgeführt.“ Aber bei guter Absprache und Vorbereitung dürfte das nahezu reibungslos laufen, schließlich hat sich in der Stadthalle in den vergangenen Jahren vieles gut eingelaufen.

Gefragter Mark Benecke

Dazu zählt auch die Tatsache, dass sich die Multifunktionshalle in ihrer Vielfalt bewährt. Von Tanzparty über Politdiskussion und Konzert bis zu Messen – die Halle bietet das passende Format. Restlos ausverkauft ist der 30. März, dann kommt der bestens bekannte Kriminalbiologe Mark Benecke und spricht über „Fälle am Rande des Möglichen“.

Soultrain sind Freitag in der Stadthalle im Blues-Brothers-Fieber. Quelle: Timo Jessen

Der vollgepackte März beginnt Freitag Abend mit der Band Soultrain. Als Coverband für die legendären Blues Brothers bieten die Musiker eine Show, mit der sie bereits 2017 in Falkensee begeistert haben. Nun holen die Veranstalter von Falkensee Events sie erneut in die Halle. Ergänzt werden sie dabei vom Bluesrock des Electric Blues Orchestra. Am Sonnabend ist dann Party mit dem Electronic-Winter-Circus angesagt.

Falkensee Events lädt außerdem im März zur ersten Fritz-Party in Falkensee und noch zum Doppelkonzert von Eat A Peach und dem Conny-Ochs-Duo.

Candelight mit City

Die Leute von Falkensee Events sind einer der vielen Veranstalter, die es in die Stadthalle zieht. So kommt die Berliner Firma MB-Konzerte mit einer Reihe von prominenten Namen. Den Auftakt machen die Männer von City, die auf ihrer Candlelight-Tour am 8. März in Falkensee Station machen und ein Programm versprechen, das auch die leisen Töne von City und ihre schönen Balladen berücksichtigt. In 40 Jahren hat sich da weit mehr als der Hit „Am Fenster“ angesammelt.

Neben City haben MB-Konzerte auch Thomas Rühmann mit seinem „Sugar Man“-Programm im Angebot, bringen im Laufe des Jahres auch Karat, Ute Freudenberg und Heinz Rudolf Kunze in die Gartenstadt.

Charleys Tante kommt

Veranstalter aus der Region sind im März die Musikschule Fröhlich Ketzin und die Kreismusikschule, die das Musiktheater „Charleys Tante“ aufführt. Beim Musiktheater „Peter und der Wolf“ ist das städtische Kulturamt der Organisator. Eine Schlagersause wird von einer Eventagentur aus Ludwigsfelde auf die Beine gestellt. Die Europaunion lädt Ende des Monats zu einer Podiumsdiskussion ein.

Ebenso bunt geht es in den Folgemonaten weiter. Besonders bunt wird es am 13. April. Dann kommt aus Bamberg die Thomann Künstler Management GmbH, die zu den ersten Veranstaltern nach der Eröffnung der Stadthalle in Falkensee gehörte.

Festival der Travestie

„Das Festival der Travestie bietet einen Mix, der für gehobene Unterhaltung steht“, sagt Philipp Krug von der Thomann-Truppe. „Dieses Jahr präsentiert Maria Crohn ihre Kolleginnen Tatjana Taft, Leslie London, Miss Monique und Marias grandiose Tänzer.“ für Dezember hat der Veranstalter des Schul-Musical „Conni“ angekündigt.

Von Operette bis Abiball

Operettengala, Klassikkonzert mit den Havelsymphonikern, Jugendfeiern und ein Test der Medizinischen Fakultät Heidelberg füllen die Stadthallenräume in den nächsten Monaten. Schulkonzerte des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums und Abibälle stehen außerdem im Veranstaltungskalender. „Das ist eine gute Mischung“, findet Heiko Richter, „jeder hat sein Zielpublikum.“

Hohe Kosten

Noch stehen längst nicht alle Veranstaltungen des Jahres fest, ein paar müssen schon noch dazukommen, um die geplanten Mieteinnahmen von 130.000 Euro zu erreichen.

Selbst, wenn diese Summe erreicht wird, bleibt die Stadthalle ein großes Zuschussgeschäft für die Kommune. Mehr als 1,1 Millionen Euro sind für dieses Jahr eingeplant.

Von Marlies Schnaibel

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