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Falkensee Papp-Titanic sinkt in Falkensee
Lokales Havelland Falkensee Papp-Titanic sinkt in Falkensee
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17:42 13.07.2018
Wacklige Kisten, aber viel Spaß: Falkenseer Pappbootrennen auf dem Falkenhagener See. Quelle: Enrico Berg
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Falkensee

Die Titanic ist gesunken: Das ist auch kein Wunder, weil diese Titanic nur aus Pappe und Klebeband bestand. Ihre Konstrukteure, die Brüder Maurice (14) und Viktor (8) vom Jugendclub Seeburg nahmen es gelassen hin, stand doch hier der Spaß im Vordergrund.

Aktion der Jugendsozialarbeiter

Freitag fand am Falkenhagener See wieder ein Pappbootrennen statt. Initiiert wurde das Ganze in gemeinschaftlicher Aktion von Jugend- und Straßensozialarbeitern aus Dallgow und Falkensee. 31 Kinder vom Jugendclub Seeburg, Jugendclub Saftladen, Hausaufgaben und mehr und vom Hort Koboldland sowie Kinder der Familie Henke nahmen am diesjährigen Wettbewerb teil.

Kreative Namensgebung

Die Kids waren sehr kreativ. Beim Bootsbau und bei der Namenssuche. Davon kündeten neben der Titanic „Einhornbaby“, „Sahneschnitte“, „Pommeseis“ oder schlicht und ergreifend nur „361“, „MF“ oder „TBV“.

Mit den selbstgebastelten Booten musste eine Strecke über den Falkenhagener See bewältigt werden. Es gingen 15 Boote an den Start. Aus Leibeskräften wurde gepaddelt und gegrölt, Anweisungen an die Kapitäne kamen von den Kids am Ufer sowie von den vielen Zuschauern, die das lustige Spektakel verfolgten.

DLRG vor Ort

Nur drei der fünfzehn Pappkonstruktionen erreichten das Ufer nicht, sie gingen bereits nach einigen Metern bereits unter. Die DLRG war vor Ort und hatte ein Auge auf alle Kapitäninnen und Kapitäne.

Die Kids hatten einen mordsmäßigen Spaß bei der ganzen Sache und es gab nur Gewinner. Selbst die, die das rettende Ufer nicht erreichten, waren dann eben die Gewinner in der Kategorie “U-Boot”.

Zum Bootsbau zugelassen waren handelsübliche Pappe und Klebeband. Frank Nossack, Gemeindesozialarbeiter der Gemeinde Dallgow-Döberitz: „Die Kinder und Jugendlichen haben immer so viel Spaß beim Pappbootrennen hier in Falkensee. Die Pappe wurde uns dieses Jahr von Rewe aus Dallgow-Döberitz zur Verfügung gestellt. Das Klebeband haben wir durch Projektgelder der Gemeinde finanziert.”

„Leider konnten heute nicht alle Kinder aufgrund von Ferienreisen teilnehmen”, erzählte Karen Voigtle vom Jugendclub Saftladen Falkensee.

Jeder kann am Pappbootrennen teilnehmen, so hat es auch Familie Henke aus Falkensee gemacht. Diana Henke ist mit ihrer Tochter, dem Sohn und ihrem Neffen bereits das zweite Mal dabei und finden die Aktion toll: „Schön, dass es solche Ferienfreizeitaktivitäten gibt. Das finde ich richtig gut.”

Von Hannelore Berg

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