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Falkensee Kulturrallye beim Stadtevent
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19:26 12.09.2018
The Stout Scouts spielen in der Stadthalle. Quelle: promo
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Falkensee

 Café Mukkafux, Restaurant Dalmacija, Kneipe Schrääg rüber – sie waren 2006 beim ersten Stadtevent gegen Rechts in Falkensee dabei. Die genannten gastronomischen Orte gibt es nicht mehr, die Idee des Stadtevents jedoch hat überlebt. Für Sonnabend dieser Woche wird zum 13. Mal dazu eingeladen. Elf Stationen machen mit.

Ein Abend der friedlichen Begegnung

Eine musikalische Vielfalt gehört dabei zum Konzept der Veranstalter. „Wir wollen weniger GEGEN etwas auftreten, als vielmehr FÜR etwas wirken“, sagte Mitorganisator Ulf Hoffmeyer-Zlotnik. Also gibt es an dem Abend Musik für Toleranz, für Demokratie und für Völkerverständigung. Der Ansatz ist aktuell wie vor 13 Jahren.

Von Zimmer bis Stadthalle

Vom privaten Wohnzimmer bis zur großen Stadthalle reicht das räumliche Spektrum des Abends. In der Stadthalle sind die Musiker der Band Stout Scouts mit ihrem irischen und schottischen Folkklängen zu hören. Im Wohnzimmer von Annette Schneeweiß in der Poststraße, das sie zur Galerie gemacht hat, tritt passender Weise „Zwo, die Wohnzimmerband“ auf. Dahinter verbergen sich zwei Jungs, die altbekannte Lieder in Versionen spielen, die es so noch nicht gegeben hat. Harmonisch geht es bei den drei Sängerinnen von Rooftop Harmony im Familiencafé Falkenhorst zu, lauter dürfte es bei Flinn Sorrow und seinem Orchester Randalera werden, sie bringen lateinamerikanische Musik nebst Humor in die Elsterklause.

Von Reggea bis Improtheater

Von hier könnte es weiter nach Finkenkrug gehen. Im ASB-Jugendklub Alte Post sorgen Woodman Jam für Reggea-Grooves. Ins Bürgerhaus bringen Selva Negra aus Hamburg eine Mischung aus Flamenco, Latin, Jazz und Klassik. Und in der Kirche Neufinkenkrug mixen Takeover Budapest Rock, Blues und Funk zusammen.

Das Rückgrat des Abends bildet wieder die Bahnhofstraße. An der Stadthalle wird das Stadtevent gegen 18 Uhr eröffnet. In der nahen Seegefelder Kirche sind Djava zu Gast, sie verbinden Swing, Musette und arabischen Gesang. In der Bibliothek auf dem Campusplatz ist das Improtheater Potsdam zu erleben. Und das Jugendforum hat einen interschulischen Band-Abend auf dem Hof des B 80 vorbereitet, zu dem aus Berlin außerdem eine Ska-Punk-Kapelle kommt.

Gespielt wird in den Orten meist ab 19 Uhr, immer zur vollen Stunde etwa 30 Minuten. Danach können die Besucher, so sie mögen, zu einem anderen Ort wandeln oder radeln oder fahren – und sich so ihren eigenen Musikmix des Abends zusammenstellen.

Von Marlies Schnaibel

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