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17:28 23.04.2018
Manchmal hatte die Musik von Jule Unterspann und Volker Jaekel auch etwas Meditatives. Quelle: Enrico Berg
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Falkensee

Goldlaub – wer jetzt an güldenes Laub im Herbst denkt, ist auf dem falschen Weg, wobei diese Assoziation doch nicht ganz so abwegig ist. Goldlaub ist ein musikalisches Duo, bestehend aus den Musikern Jule Unterspann und Volker Jaekel, das in dieser Konstellation seit 2014 ihre musikalischen Darbietungen zum Besten gibt.

Der Name für ihr Duo ergab sich daraus, dass beide Künstler eine Affinität zum Herbst haben. Am Sonnabend bestritten die beiden Musiker das zweite Konzert im Rahmen der Falkenseer Musiktage – diesmal im Rathaussaal.

Studium in Mainz

Jule Unterspann studierte Jazzgesang in Mainz und ist als Musikerin schon viel in der Welt umher gereist. Einige Stationen waren Korea, Vietnam und Litauen. Volker Jaekel ist freischaffender Pianist, Komponist, studierter Kirchenmusiker und seit 2006 als Musiker und Konzert-Organisator an der Nikodemus-Kirche in Berlin-Neukölln tätig.

Nach einer kurzen Ansprache durch Isabelle Engelmann – künstlerische Leitung und Organisation – begann das Programm. Die Zuschauer waren derweil schon sehr gespannt, was denn nun auf sie zukommen wird. Denn eine Mischung aus Jazz und Klassik ist für viele neu und recht experimentell.

Eine ganz besondere Atmosphäre

So auch für Yvonne Scherzer aus Falkensee. „Ich liebe Jazz und habe mich dann sehr gefreut, dass dieses Jahr auch Jazz im Programm ist. Hier im Rathaussaal ist es auch eine ganz andere Atmosphäre als beispielsweise in einer Kirche. Ich bin schon sehr gespannt auf die Mischung aus Jazz und Klassik“, sagte sie.

Zu Beginn erklangen dezente Töne, die schon etwas Meditatives hatten, aber dennoch zu konzentriertem Zuhören animierten. Dann setzte Jule Unterspann mit ihrer kraftvollen und klaren Stimme ein, Volker Jaekel begleitete sie dabei am Flügel. Der ganze Saal war erfüllt von einem imposanten Gesang. Man spürt die Hingabe und Liebe zur Musik mit jedem Ton und jeder Geste.

Das gibt es kein zweites Mal

Beide Künstler sangen Soloparts und im Duett. „Beim Musizieren passiert etwas. In Worte fassen kann ich es nicht wirklich. Es ist eine Hingabe in diesem Moment“ erzählte Jule Unterspann. „ Volker und ich, wir improvisieren viel bei unserem Programm. So wie es hier heute Abend vorgetragen wurde, wird es das nicht ein zweites Mal geben. Bei der Improvisation geht der Eine auf den Anderen ein und so entsteht immer etwas Neues und Spannendes“.

Ein besonderes Highlight war ein Musikstück, in dem Volker Jaekel auf einem Portativ spielte. „Das ist ein Nachbau des Originals aus dem 11. Jahrhundert“, erzählte er. „Das Portativ ist eine kleine Orgel, diese kann sowohl im Sitzen als auch im Stehen oder Gehen gespielt werden. Mit der linken Hand wird der Blasebalg und mit der rechten Hand die Klaviatur betätigt.“

Bunter Strauß der Emotionen

Von „beschwingt“ bis „tief berührend“ war es ein bunter Strauss an Emotionen, die das Publikum erreichten und auf eine Reise ins Innere, ihr Inneres, mitnahmen. Ein rundum gelungener Abend mit einer etwas anderen musikalischen Richtung.

Ingried Bartsch aus Falkensee sagte zum Schluss: „Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Stimme der Sängerin gefällt mir ausgesprochen gut. Man kann sich in Situationen hineinträumen, es ist schon eine besondere Atmosphäre hier im Saal.“

Das Programm hat neugierig gemacht

Familie Schlotterbeck aus Falkensee meinte: „Wir sind jedes Jahr bei den Falkenseer Musiktagen dabei und haben bisher immer etwas gefunden, was uns gefällt. Beim heutigen Programm konnten wir uns nicht richtig etwas drunter vorstellen, das hat uns neugierig gemacht. Es gefällt uns sehr gut, hat etwas Meditatives, das mögen wir.“

Und Ingrid Pauer aus Falkensee sagte: „Mir gefällt das Programm sehr gut, da kann man schön bei träumen. Ich wünsche mir für jedes Jahr so eine Konzertreihe.“

Von Hannelore Berg

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