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Falkensee Freiwillige Helfer: Ohne sie wäre der Lauf der Sympathie nicht möglich
Lokales Havelland Falkensee Freiwillige Helfer: Ohne sie wäre der Lauf der Sympathie nicht möglich
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06:44 14.03.2019
Torsten Kollberg ist einer von 75 ehrenamtliche Helfern beim Lauf der Sympathie. Quelle: Danilo Hafer
Falkensee

Über 2000 Läufer werden sich an diesem Sonntag wieder auf die zehn Kilometer lange Strecke des Laufs der Sympathie begeben. Die Route führt von der neuen Falkenseer Stadthalle zum Spandauer Rathaus.

Dafür, dass das Sportevent wieder ein voller Erfolg wird, sorgen hinter den Kulissen auch auf Falkenseer Seite rund 75 ehrenamtliche Helfer, in erster Linie Mitglieder des TSV Falkensee. Einer von ihnen ist Torsten Kollberg.

45 Streckenposten auf Brandenburger Seite

Der 54-Jährige kümmerst sich als Teamleiter um die Abläufe im Startbereich und die Einteilung der Streckenposten. Unterstützung erhält Kollberg dabei von rund 45 Ehrenamtlichen, die sich am Sonntag als Ordner entlang des brandenburgischen Teils der Strecke postieren werden. „Darunter sind sehr viele Senioren, was man gar nicht genug wertschätzen kann. Denn Streckenposten ist keine Schönwetteraufgabe“, sagt Kollberg.

Startablauf bedarf viel Organisation

Im Startbereich gelte am Laufsonntag in erster Linie den Meisterschaftsläufern optimale Bedingungen für einen gelungenen Start zu bieten. „Dafür müssen wir den Laufkäfig aufstellen, damit sich die Profi-Läufer einen optimalen vorderen Startplatz suchen können, bevor die anderen Läufer von hinten drücken“, so Kollberg.

Wenn der Startschuss fällt, dauert es nur ein paar Minuten und das Starterfeld ist an dem 54-Jährigen vorbeigezogen. Dann setzt sich Kollberg ins Auto und bildet den Abschluss des Laufes. „Dabei sammel ich gleich Absperrhütchen und Warnwesten ein, die wir zum großen Teil von der Stadt bekommen.“

Das Wetter ist unberechenbar

Trockenes Wetter und etwas mildere Temperaturen sind beim Lauf der Sympathie meist das Höchste der Gefühle. Eher sieht es jedoch nach Regen, Schnee oder Sturm aus. „Ich erinnere mich an eines meiner ersten Jahre, als ich noch selbst mitgelaufen bin. Da peitschte den Läufern Regen und Schnee aus Richtung Spandau direkt ins Gesicht und sie kamen klitschnass im Ziel an“, sagt Kollberg.

So wie die Läufer, müssen sich auch die Streckenposten mit den Witterungsbedingungen arrangieren. Kurzfristig einen Rückzieher habe aber noch niemand gemacht. „Es kam schon mal vor, dass plötzlich jemand am Posten stand, den ich dort gar nicht eingeteilt hatte, weil er für jemanden eingesprungen ist, der krank wurde“, so Kollberg. So helfe man sich gegenseitig. Insbesondere die Senioren seien hart im Nehmen und die Stütze des Vereins, sagt Kollberg.

Vereinsleben half Kollberg in Falkensee anzukommen

Der 54-Jährige ist eng mit dem Verein verbunden, leitet selbst zwei Sportgruppen. Die Mitgliedschaft im TSV habe ihm und seiner Familie auch dabei geholfen, in Falkensee anzukommen. „Wir sind einst von Bonn hierher gezogen. Durch den Verein haben wir natürlich schneller Anschluss gefunden und gleich Menschen mit ähnlichen Interessen kennengelernt. Das hat sehr geholfen.“

Auf den kommenden Sonntag blickt Torsten Kollberg derweil ganz entspannt. „Für meinen Bereich habe ich alles vorbereitet, alle Streckenposten sind eingeteilt“, sagt er. Jetzt könne nur noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Das können aber selbst die fleißigen Helfer des TSV nicht beeinflussen.

Der Lauf der Sympathie startet an diesem Sonntag um 11 Uhr vor der neuen Falkenseer Stadthalle.

Von Danilo Hafer

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