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Falkensee Debatte über Pflege und Energiewende
Lokales Havelland Falkensee Debatte über Pflege und Energiewende
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13:34 25.09.2018
Uwe Feiler besuchte Mitglieder der Senioren-Union Havelland. Quelle: privat
Falkensee

Uwe Feiler, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Oberhavel/Osthavelland, betonte bei einer Diskussion auf Einladung der Senioren-Union Havelland, dass die Hauptprobleme bei den Pflegeberufen weniger beim Gehalt als vielmehr bei der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den Schichtdienst, der körperlichen Schwere der Arbeit, zu viel Bürokratie und zu wenig Zeit für persönliche Hinwendung zu den Pflegebedürftigen lägen. Deshalb müsse alles getan werden, mehr Pflegepersonal auszubilden, Routine-Dokumentationen auf ein Mindestmaß zu beschränken und familiengerechtere Arbeitszeitmodelle zu entwickeln.

Förderung für Familien

Der CDU-Politiker unterstützt Forderungen der Senioren-Union, die der Landesvorsitzende Ingo Hansen nochmals hervorhob, nach einer stärkeren Förderung von Familienangehörigen für ihre häuslichen Pflegeleistungen.

Wende mit Augenmaß

Ein weiteres Diskussionsthema war die Energiewende. Uwe Feiler plädierte für eine „Energiewende mit Augenmaß“. Die Energieversorgung dürfe nicht gefährdet werden. Eine europäische Lösung, die bedeute, dass Deutschland bei Energieengpässen Braunkohlestrom aus Polen oder Kernenergiestrom aus Frankreich importiere, sei für ihn „widersinnig“.

Kritik an Rot-rot

Bezogen auf das Umfragewachstum der AfD unterstrich Feiler seine Haltung, dass der Staat ein Handlungs- und Vollzugsdefizit bei der Umsetzung der vom Bundestag beschlossenen Gesetze habe. Konkret kritisierte er die rot-rote Landesregierung, dass sie sich gegen die Einrichtung eines Ankerzentrums zur Aufnahme der Asylbewerber während der Prüfung ihrer Anträge wehre und die Abschiebung vorbestrafter Asylbewerber unterlasse.

Nicht am öffentlichen Interesse zur Verfolgung von Straftaten mangele es so Feiler, sondern am fehlenden Personal bei Polizei und Justizbehörden. Er hoffe, dass das Land Brandenburg die Fördermöglichkeiten, die der Bund zum Beispiel mit dem „Gute-Kita-Gesetz" oder bei Sozialen Wohnungsbau vorhalte, auch in vollem Umfang nutze.

Von MAZonline

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