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Falkensee Vom Ehering bis zur Amtskette
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00:38 19.05.2018
Goldschmiedin Jaqueline Kämling betreibt ihr Geschäft seit 1993 in der Falkenseer Bahnhofstraße. Quelle: Danilo Hafer
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Falkensee

Mit einem kleinen Hammer treibt Jaqueline Kämling den Goldring immer weiter auf den Ringtiegel und weitet das Schmuckstück, damit es wieder über den Finger des Besitzers passt. Die 48-jährige Goldschmiedin betreibt seit 1993 ein Juweliergeschäft mit angeschlossener Werkstatt in der Falkenseer Bahnhofstraße. Den Betrieb hat sie von ihrem Vater übernommen. „Da mein Vater auch Goldschmied war, lag der Beruf damals für mich einfach nah“, sagt sie.

Kämling setzt auf ihre Stammkunden

Nach ihrer Meisterausbildung hat sie schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Einfacher geworden sei das Geschäft mit dem Goldschmuck seither aber nicht. „Vor allem beim Verkauf haben auch wir mit der Konkurrenz des Internets zu kämpfen“, so Kämling. Doch auf ihre Falkenseer Stammkunden kann sich die Goldschmiedin nach wie vor verlassen. Einige kommen schon seit 20 Jahren zu ihr ins Geschäft. Der Hauptteil ihrer Arbeit sind Reparaturen. „Viele, vor allem ältere Menschen, lassen einen Trauring umgestalten, nachdem der Partner verstorben ist“, so Kämling.

Amtskette des Bürgermeistern gestaltet

Im Laufe der Jahre hat die Goldschmiedin auch die ein oder andere Besonderheit auf ihrem Tisch gehabt. „Neben vielen Trauringen habe ich Mitte der 90er-Jahre die Amtskette für den Falkenseer Bürgermeister entworfen und geschmiedet“, erzählt sie. Fast ein Dreivierteljahr habe es von den Planungen und Besprechungen bis zum fertigen Stück gedauert, erinnert sie sich heute. „Seither habe ich die Kette das ein oder andere Mal in der Öffentlichkeit gesehen, da ist man natürlich stolz.“

Einige Kunden bringen auch antike Stücke vorbei

Neben dem normalen Alltagsgeschäft kümmert sich Jaqueline Kämling auch um antike Stücke. „Manchmal wollen Kunden alten Goldschmuck oder Uhren loswerden, die kaufen wir dann auf und restaurieren sie.“ Die fertigen Stücke stehen in einer extra Vitrine in ihrem Geschäft zum Verkauf. „Wir haben viele Kunden, die zu allererst in diese Vitrine schauen, ob etwas Neues dabei ist“, so Kämling.

Von Danilo Hafer

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