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Falkenseer Europaschüler machen sich fit

Neue Sportanlage für Kinder Falkenseer Europaschüler machen sich fit

„So etwas Tolles hat keine andere Falkenseer Schule“ sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) am Donnerstag bei der Freigabe der neuen Sportanlage der Europaschule am Gutspark. Zum Ensemble gehören einer 60 Meter-Laufbahn, eine Weitsprunggrube, eine Bewegungsfläche und ein Fitnessparcours.

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Hauptsache bewegen – die Kinder nahmen die neue Anlage gut gelaunt in Beschlag.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. In gewisser Weise ist ein Bürgermeister auch Trainer. Zumal dann, wenn er selbst sportlich ist wie Heiko Müller (SPD), der am Donnerstag in dieser Doppelrolle vor Schüler der Falkenseer Europaschule trat. „Wie geht denn jubeln?“, fragte er und legte nach, als die Reaktionen noch verhalten waren. „Jetzt jubelt doch mal richtig!“ – rund 100 Mädchen und Jungen machten dann so richtig Lärm und nahmen ihre neue Sportanlage in Beschlag. Fertig war sie schon seit einigen Monaten, aber erst jetzt gab es die offizielle Freigabe, weil im Frühjahr noch die Rasenflächen durchwachsen mussten.

Die Sportanlage der Europaschule besteht aus einer 60-Meter-Tartanbahn, einer Weitsprunganlage, einer Bewegungsfläche mit bunten „Hüpfpunkten“ sowie einem Fitnessparcours, zu dem verschiedenen Übungsgeräte aus Metall gehören. Zum Ensemble zählen außerdem zwei kleine Garagen, die als Lager für Sportgeräte dienen. „So etwas Tolles hat keine andere Falkenseer Schule“ sagte Heiko Müller, „ihr könnt euch auf die Nutzung freuen, denn das ist hier nicht irgendwie Sportanlage.“

 Die Kinder der Europaschule probieren die Geräte und Möglichkeiten der neuen Sportanlage aus

Die Kinder der Europaschule probieren die Geräte und Möglichkeiten der neuen Sportanlage aus

Quelle: Tanja M. Marotzke

Und weil das so ist, hat diese durchaus ihren Preis: insgesamt 348 000 Euro. Der Landkreis Havelland hat 120 000 Euro dazu gegeben – eine Förderung, die möglich geworden war, weil Stadt und Sportverein TSV eng bei dem Projekt kooperieren.

„Wir bedanken uns bei der Stadt Falkensee, und ich freue mich, dass wir hier so eine schöne Anlage haben, die wir sehr gut nutzen werden“, sagte TSV-Chefin Birgit Faber. Der amtierende Leiter der Europaschule, Henry Leo, der schon während der kleinen Zeremonie die ersten Weitsprung-Versuche koordinierte, machte ebenfalls einen glücklichen Eindruck. Er kündigte an, die Sportanlage mit den Kindern emsig zu nutzen – vormittags während des normalen Sport-Unterrichts der rund 600 Schüler, nachmittags kommen dann die Kinder aus dem Hort. Auch im Winter übrigens sind die Europaschüler richtig gut versorgt: In direkter Nachbarschaft steht ihnen die nagelneue Stadthalle als „Turnhalle“ zur Verfügung.

 Der amtierende Schulleiter Henry Leo überwachte die ersten Weitsprungversuche

Der amtierende Schulleiter Henry Leo überwachte die ersten Weitsprungversuche.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Henry Leo war es auch, der die fröhliche Freigabe des Platzes mit einer schönen Idee veredelte. Man habe sich vorgenommen, so sagte er, den vergangenes Jahr verstorbenen Falkenseer Stadtplanungsamts-Leiter Heiko Balzer – der sich immer sehr für die Belange der Europaschule und speziell dieses Projekt eingesetzt habe – mit einer Gedenktafel zu würdigen.

Von Stefan Kuschel

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