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Havelland Falkenseer Polizeiinspektion im Zeitplan
Lokales Havelland Falkenseer Polizeiinspektion im Zeitplan
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13:54 18.03.2016
Der Minister in der neuen Schießanlage. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Der Brand auf der künftigen Falkenseer Polizeiinspektion hat nicht zu Verzögerungen des Baus geführt. Davon hat sich Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) bei seinem Besuch in Falkensee überzeugt.

Im Dezember waren im Rohbau an der Finkenkruger Straße Dachpappe und Dämmstoffe angezündet worden, der Täter ist gefasst. Teile der Betondecke und ein Pfeiler sind durch den Brand beschädigt worden und müssen ersetzt werden oder neu verkleidet werden, erklärte Architektin Katja Haase. Sie konzipierte den 10 Millionen Euro teuren Bau, der durch den Brandenburgischen Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen (BLB) errichtet wird. Im Mai vergangenen Jahres war Grundsteinlegung, die Konturen der neuen Polizeiinspektion sind bereits gut zu sehen. Das Gebäude bietet Platz für Kriminalbeamte, Revierpolizisten, Wach- und Wechseldienste, Streifenbeamte und Hundeführer. Von 113 Mitarbeitern war bisher die Rede. „Ist denn auch Platz, wenn es mal wieder mehr werden“, fragte der Innenminister.

Stadtbrandmeister Daniel Brose zeigt den Gästen aus Potsdam die alte und neue Feuerwache. Quelle: Marlies Schnaibel

Er hatte bei seinem Besuch viele Fragen: Unter anderem nach der neuen Raumschießanlage, in der später nicht nur Havelländer Polizisten trainieren sollen. Die 330 Quadratmeter große Anlage wird mit einer automatischen Bildwandanlage, einem Videoprojektionssystem, einer digitalen Schützenaufzeichnung sowie einer Lichteffekt- und Beschallungsanlage ausgestattet sein. Schröter fragte nach Schallschutz, interessierte sich für die Lüftungsanlage, informierte sich, ob auch neueste Pistolen und Munition in der Anlage zum Einsatz kommen können. Und auch danach fragte der Innenminister mit Blick auf den ihn begleitenden Martin Gorholt, Staatssekretär im Kulturministerium: „Gibt es denn auch Kultur am Bau?“ Zumindest so etwas Ähnliches, sagte die Architektin, die Innenhöfe des Gebäudes werden mit Grünpflanzen und speziellen Lichtobjekten gestaltet. Ende Oktober 2017 soll es soweit sein.

Ausschreibung wiederholt

Dann wird eine andere Falkenseer Großbaustelle wohl schon fertiggestellt sein. Innenminister Karl-Heinz Schröter nutzte seinen Falkenseebesuch, um auch die Feuerwache der Stadt zu besichtigen, mit der die neue Rettungswache des Landkreises verbunden ist. Anfang 2017 könnte sie in Betrieb gehen, etwas später als gedacht. Denn die Situation auf dem angespannten Bausektor führte zu einigen Verzögerungen, erklärte Bürgermeister Heiko Müller. Einige Lose seien neu ausgeschrieben worden. Das Gebäude an der Schönwalder Straße erhält derzeit seine Wärmedämmung, die Fenster sind bereits eingebaut, die Rolltore sollen im April kommen.

Debatte über Ruhestörung

Bürgermeister Heiko Müller (SPD) und Stadtbrandmeister Daniel Brose nutzten das Gespräch mit dem Innenminister auch, um über einige strukturelle Probleme zu sprechen. Etwa, was den Aufbau der rund um die Uhr besetzten Wache betrifft, was die Verlagerung des Atemschutzzentrums nach Friesack und was Aufgabenverteilung zwischen Polizei und Ordnungsamt betrifft, etwa bei Ruhestörung. Dabei waren die Falkenseer und der Potsdamer Minister allerdings nicht immer der gleiche Meinung.

Von Marlies Schnaibel

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