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Falkenseer Stadthalle eröffnet

Tag der offenen Tür Falkenseer Stadthalle eröffnet

Das mit 16,8 Millionen Euro teuerste Gebäude der Stadtgeschichte ist nach dreieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet worden. Bei einem bunten sportlichen und kulturellen Programm zeigten sich die Möglichkeiten der Doppelhalle. Das Tanzensemble Regenbogen sorgte dabei für einen besonderen Hingucker.

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Das Falkensee Ensemble Regenbogen sorgt für einen Blickfang bei der Eröffnung der neuen Falkenseer Halle.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Mehr als 5000 Besucher nutzten das Wochenende, um die neue Stadthalle von Falkensee (Havelland) in Aktion zu erleben. Auf 2664 Quadratmetern ist dem sportlichen und kulturellen Leben der Stadt eine neue Dimension eröffnet worden. Es ist das teuerste Bauvorhaben, das je in Falkensee realisiert wurde. Am Freitagabend war die Halle feierlich eröffnet worden, am Sonnabend zeigten Sportler und Künstler an einem Tag der offenen Tür der Stadt ihr Können.

16,8 Millionen Euro hat die Stadt sich den Neubau kosten lassen, errichtet wurde der Bau ohne Fördermittel, allerdings mit einer Pleite. Im Mai vergangenen Jahres löste sich im Inneren der Doppelhalle der Putz, die Fertigstellung des Gebäudes verzögerte sich um ein halbes Jahr. Das Dilemma wurde bei der Eröffnung fast zur Fußnote des Geschehens. Die Freude über den Bau überwog.

Der 1. April war als Eröffnungstermin gut gewählt. Die Stadthalle war gewissermaßen ein Geschenk zum 83. Geburtstag von Falkensee, denn die Gemeinde war am 1. April 1923 durch den Zusammenschluss der beiden Dörfer Falkenhagen und Seegefeld entstanden. Mit der neuen Halle wird die Stadt den Anforderungen einer wachsenden Stadt gerecht, die alte Stadthalle war nur noch eingeschränkt nutzbar, setzte dem Vereinssport beträchtliche Grenzen.

2007 hatte es einen städtebaulichen Wettbewerb gegeben, 2010 war die Entscheidung gefallen, nicht nur eine neue Sporthalle, sondern auch eine neue Kulturhalle zu bauen. Der Oranienburger Architekt Sven Thoss entwarf eine Doppellösung aus zwei Hallen, verbunden durch ein Foyer. Im Oktober 2012 war der erste Spatenstich für den Bau erfolgt.

Die alte Stadthalle war als Initiativbau von 1974 bis 1984 errichtet worden, damals unter dem großen persönlichen Einsatz vieler Falkenseer. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) erinnerte auch an diese Helfer. Er blickte ohne Wehmut zurück, denn die neue Halle sei auch ein Werk vieler. In dem Sinne dankte auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Falkenseer Abgeordneten, die den Mut hatten, diese wichtigen Entscheidungen zu treffen. „Die Stadthalle wird dazu beitragen, dass sich Leute zusammenfinden können und für ihre Stadt einsetzen“, sagte er und sah in dem Bau auch ein Sinnbild für den gewachsenen Gemeinsinn der Stadt Falkensee.

Wie bunt dieser Gemeinsinn in Falkensee ist, wurde am Wochenende schon mal unter Beweis gestellt. Musiker, Schauspieler und Tänzer zeigten ein buntes Programm „Made in Falkensee“, die Veranstaltungshalle lud zu einem Rockkonzert und am Tag drauf zum Ökumenischen Gottesdienst ein. In der Sporthalle mit ihren 650 Tribünenplätzen gab es die ersten Handball-Punktspiele in der Brandenburgliga.

Von Marlies Schnaibel

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