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Falkenseer interessieren sich nicht für Trump

Havelland Falkenseer interessieren sich nicht für Trump

Uwe Feiler will wieder in den Bundestag. In einer Umfrage unter Bürgern seines Wahlkreises wollte er wissen, was die Havelländer bewegt. Während die meisten Befragten mit Kultur- und Tourismusangeboten zufrieden sind, gab es bei drei Schwerpunkten viel Kritik: Infrastruktur, Sicherheit und Bildung.

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Uwe Feiler vor der CDU-Geschäftsstelle Falkensee.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. „Kostenlose Erste-Hilfe-Kurse an Schulen“oder „mehr öffentliche Kunst in Falkensee“ – über solche konkreten Wünsche war Uwe Feiler (51) schon ein wenig überrascht. Sie waren allerdings eher die Ausnahme, wie die Auswertung einer Umfrage ergab, die er im Frühjahr unter Bürgern seines Wahlkreises in Osthavelland und Oberhavel gestartet hatte. Am Mittwochnachmittag stellte er das Ergebnis dieser Bürgerbefragung in Falkensee vor. Es war so etwas wie der Auftakt in den Wahlkampf, der CDU-Bundestagsabgeordnete möchte im September erneut in den Bundestag. Und das möglichst wieder mit Direktmandat.

Mit der Kultur sehr zufrieden

Mehr als 2500 Fragekarten hatten Uwe Feiler und sein Team verteilt, mehrer hundert Antworten sind zurückgekommen. Und das Ergebnis zeigt vor allem drei Schwerpunkte, die fast alle bewegten, die geantwortet hatten. Die höchste Zustimmungsrate gab es bei dem Bereich Kultur, wo 81 Prozent mit dem Angebot zufrieden waren, gefolgt von Freizeit/Tourismus, wo 71 Prozent die Situation im Wahlkreis als gut einschätzten.

Die Sorgenkinder der Befragten waren Infrastruktur, mit der 70 Prozent unzufrieden waren, die Sicherheit mit 68 Prozent Unzufriedenen und der Bereich Kinderbetreuung/Bildung mit 61 Prozent, die Änderungen fordern.

Dinge vor der Haustür bewegen

„Weltpolitische Dinge, wie Trump oder Putin, wie Terrorismus oder das Thema Flüchtlinge spielten keine Rolle bei den Befragten“, sagte Uwe Feiler, „was sie bewegt, sind die Dinge vor der Haustür.“ Und da bestätigen die Themen das, was Uwe Feiler aus seinen Bürgersprechstunden und von seinen Besuchen und Kontakten im Wahlkreis schon erfahren hat.

Schlechter Zustand von Straßen kritisiert

Bei der Infrastruktur war der schlechte Zustand von Straßen ein oft geäußerter Kritikpunkt, viele Pendler setzen auf bessere Bahnverbindung.

Mehr Polizei, mehr Polizei, mehr Polizei – so der Tenor beim Thema Sicherheit. Die Angst vor Einbrüchen und die negativen Erfahrungen auf diesem Gebiet sind groß. „Die globale Gefahr bewegt viele offensichtlich weniger, aber die gefühlte Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist erschüttert“, sagte Uwe Feiler. Mehr Polizei sei ein Landesthema, in Potsdam sitzt die CDU in der Opposition. „Aber steter Tropfen höhlt den Stein“, sagte Feiler und er will es in dem Sinn weiter tropfen lassen und nicht aufgeben.

Beim Thema Bildung fordern viele Havelländer eine bessere Betreuung in den Kindertagesstätten, gemeint ist ein angemessener Personalschlüssel. Auch an den Stellen, wo Inklusion durchgesetzt werden soll. Viele Befragte wollen zudem bundesweit gleiche Lehrpläne an den Schulen.

Die Themen, die die Bürger bewegen, will Uwe Feiler mit in seine politische Arbeit und mit in den Wahlkampf nehmen. Sein Team für diesen Bundestagswahlkampf steht, als Teamleiter wird Michael Koch unterwegs sein.

Von Marlies Schnaibel

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