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Havelland Falkenseer reden über Parkdeck
Lokales Havelland Falkenseer reden über Parkdeck
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20:45 02.03.2016
Der Parkplatz ist überlastet. Nun wird über ein zusätzliches Parkdeck geredet. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

Ein Parkhaus in der Nähe des Falkenseer Bahnhofs? Ein Parkdeck auf dem Park-and-Ride-Platz an der Scharenbergstraße? Das sind längst mehr als Visionen. „Die Ideen bestehen und werden geprüft“, bestätigte Bürgermeister Heiko Müller (SPD).

Die Baumaßnahmen würden sich im „Sanierungsgebiet Zentrum“ bewegen. Hier arbeitet die Stadt Falkensee seit zehn Jahren mit dem Entwicklungsträger DSK zusammen. Die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH agiert bundesweit, betreut allein in Brandenburg etwa 30 Städte. In Falkensee war sie mit dem „Sanierungsgebiet Zentrum“ befasst.

Falkensee nimmt sich, was das Fördervolumen von 4 Millionen Euro betrifft, eher bescheiden aus, sagt Monika Platz, die DSK-Gebietsleiterin Brandenburg-Nord. Sie ist selbst Falkenseerin und hat die Entwicklung somit besonders gut im Blick. Ziel war es, ein attraktives Stadtzentrum zu schaffen und die Bahnhofstraße als Mittelachse der Stadt zu stärken.

Das meiste hat geklappt, so die saloppe Bilanz der Dekade. „Sehr gut ist die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes gelungen“, schätzte Monika Platz ein. Und nennt weitere Pluspunkte bei der Sanierung: der Park-and-Ride-Parkplatz, die vielen Wegeverbindungen vom Platz zur Post- oder Bahnhofstraße, das Bürgeramt, das baulich und von seiner personellen Umsetzung überzeugt.

Nicht umgesetzt wurden die im Rahmenplan einmal beschlossenen Wohnvorhaben, etwa an den Luchgärten. Dazu hatte es kontroverse Diskussionen gegeben, das Projekt wurde auf Eis gelegt.

Etwa 720000 Euro lägen noch in dem Fördertopf, rechnete Rebecca Solfrian von der DSK vor. Sie sind unter anderem für Grünflächen und Spielplätze, für Fußwege und für den Umbau der Scharenbergstraße vorgesehen. „Ich hoffe, dass die Debatte über die Scharenbergstraße auf einer fachlich neutralen Ebene geführt werden kann“, sagte Monika Platz. Der Anschluss der Straße neben der neuen Stadthalle zur Bahnhofstraße wäre ein wichtiges Kapitel im Sanierungsgebiet des Zentrums. Und es würde möglicherweise auch in ein neues Förderprogramm passen, das der Stadtförderung dient.

Falkensee ist auf dem richtigen Weg und die Stadt hat gute Chancen, gefördert zu werden“, sagte die DSK-Gebietsleiterin nach ersten Gesprächen mit dem Landesamt für Bauen und Verkehr. Das Programm ASZ II „Aktives Stadtzentrum“ ist für weitere zehn Jahre ausgelegt. DSK und Stadtverwaltung haben einen ersten Antrag formuliert. Darin geht es um Projekte, wie den Fußweg vom Gesundheitszentrum zur Bahnhofstraße, einen Fuß-Radweg am Falkenhagener Anger, den Rathausstandort und die Gestaltung des historischen Dorfangers. „Erstmals würde auch der Falkenhagener Anger in ein Förderprogramm passen“, hofft Bürgermeister Müller auf Unterstützung.

Genaues zu dem Antrag müssen jedoch die Falkenseer Abgeordneten beraten und beschließen. Im Stadtwicklungsausschuss war erstmals darüber diskutiert worden. Elfriede Schmidt (FDP/Büff) freute sich,d ass die Förderung fortgesetzt wird und fragte nach den Konditionen. Bei dem Programm geht es wieder um eine Drittelförderung von Bund, Land und Kommune. Architekt Thomas Lenktisch bemängelte, dass zu wenig Mittel für die Aufwertung des städtischen Grüns, speziell des Gutspark, getan werden. Die geplanten 50000 Euro seien zu wenig.

Von Marlies Schnaibel

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