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Falschparker und Friedhofssorgen

MAZ-Leser klagen über Autofahrer und unschöne Grabstellen Falschparker und Friedhofssorgen

Der Falkenseer Dieter Krüger wohnt in der Elberfelder Straße. Die ist schmal und saniert. „Da parken Autos oft recht wild“, merkt er am MAZ-Sorgentelefon an. „Sie stehen zum Teil auf dem Seitenstreifen oder entgegen der Fahrbahn.“ Das Ordnungsamt müsse mal öfter kontrollieren, sagt er.

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Mitunter zugeparkt: die Elberfelder Straße.

Quelle: Oliver Fischer

Falkensee/Nauen. Genau das stellt die Stadt auch in Aussicht. „Das Amt ist informiert und wird bei künftigen Fahrten der Außendienstmitarbeiter auch in dieser Straße vorbeischauen“, heißt es dazu aus der Pressestelle der Stadtverwaltung Falkensee.

Barbara Schmidt aus Nauen trägt ein persönliches Anliegen am Sorgentelefon vor. Es betrifft das Grab ihres Mannes. Der wurde im Januar dieses Jahres auf dem Nauener Friedhof beerdigt – in einem Urnen-Rasen-Partnergrab. So lautet die Bezeichnung der Grabstelle im Gebührenbescheid der Gemeinde über die Bestattungskosten und so lautet die Bezeichnung auch im Grabstellenausweis. Nur: Über der Urne, dort, wo Barbara Schmidt Blumen in eine kleine Vase stellen kann, wächst kein Gras. Die Friedhofsverwaltung hat dort stattdessen Rindenmulch aufgebracht, und Barbara Schmidt ist damit überhaupt nicht einverstanden. „Es ist ja alles schön gemacht, aber das mit dem Rindenmulch gefällt mir überhaupt nicht. Ich habe doch für Rasen bezahlt“, sagt sie, und benutzt sogar das Wort „menschenunwürdig“. „Mir haben auch schon einige andere Leute gesagt, dass sie das nicht schön finden. Ich bin der Meinung, das hat keiner der Verstorbenen verdient.“

Veronika Kriese von der Nauener Friedhofsverwaltung hat mit diesen Leuten auch schon Gespräche geführt, und auch mit Barbara Schmidt. Sie kennt ihr Anliegen, sagt aber, es geht nicht anders. „Dort, wo die Grabplatten liegen, ist tatsächlich Mulch aufgebracht. Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder versucht, dort Rasen zu säen, aber es hat einfach nicht funktioniert“, sagt sie. Es spross wenig. Die Arbeiter hätten immer wieder nachgesät, aber der Rasen sei einfach nicht angewachsen. „Deshalb haben wir uns dann für die Lösung mit dem Rindenmulch entschieden, und es gibt auch viele Angehörige, die damit zufrieden sind.“ Zu der Gräberstelle gehöre aber auch noch eine Fläche, unter der keine Urnen begraben sind. Auch diese ist derzeit nur relativ spärlich bewachsen. „Dort wollen wir aber noch einmal mehr Rasen aussäen“, sagt Veronika Kriese. „Allerdings erst etwas später, vielleicht im September.“ ms/ver

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