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Havelland Familie verirrt sich im Naturschutzgebiet
Lokales Havelland Familie verirrt sich im Naturschutzgebiet
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13:10 24.07.2015
Die Döberitzer Heide ist groß. Kommt man vom Weg hab, kann man sich schon mal verirren. So wie jetzt eine junge Familie. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Priort

Die Sonne strahlt, Temperaturen um die 30 Grad und Ferien: Beste Voraussetzungen für einen Familienausflug in der Döberitzer Heide! Doch eine Familie mit einem 12 Jahre alten Kind hat sich am Mittwoch gnadenlos in dem Naturschutzgebiet verirrt. Die Polizei rückte mit einem Hubschrauber an und wies der Familie am Abend den Weg raus aus dem „Nirgendwo“.

Eigentlich hatten Mutter, Vater und Kind ein klares Ziel: Mit dem Fahrrad sollte es quer durch die Döberitzer Heide nach Falkensee gehen. Doch das Gebiet ist groß und zu unübersichtlich für das Trio. Als ihre Handys schon fast versagen, rufen sie bei der Potsdamer Polizei an. Die Akkus streiken. Sie schieben ihre Räder noch ein Stück. Knapp eine halbe Stunde vergeht, dann treffen sie auf einen Weidezaun. Weiter geht es nicht mehr. In letzter Sekunde senden sie per Whats App ihre GPS-Koordinaten. Ein Beamter stellt dafür sein privates Handy zur Verfügung. Die Familie ist verzweifelt. Es ist heiß, das Wasser geht aus.

Dann rücken die Beamten aus. Mit dem Streifenwagen kommen sie im Naturschutzgebiet nicht weit. Deshalb wird auch ein Rettungshubschrauber alarmiert. Gegen 19 Uhr fliegt er über der Familie. Dann geht alles ganz schnell. Der Hubschrauber fliegt voraus und leitet die Familie entlang der befahrbaren Wege. In Priort, einem Teil von Wustermark, finden sie den Ausgang. Dort wartet bereits der Streifenwagen und nimmt die Drei in Empfang. Zwei Familienmitglieder fahren mit – direkt nach Potsdam. Einer bleibt zurück, kümmert sich um die Fahrräder.

Oft komme es nicht vor, dass sich Besucher der Döberitzer Heide verirren, sagt ein Polizist gegenüber der MAZ. Trotzdem könne das gerade bei dem schönen Wetter passieren. Nur in großen Notfällen und bei schwer zugänglichen Gebieten kommt dann auch mal der Rettungshubschrauber zum Einsatz und sorgt für ein Happy End – so wie bei der dreiköpfigen Familie.

Von MAZonline

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