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Farben des Havellandes

Rathenower Künstlergruppe Farben des Havellandes

Die ganze Schönheit des Havellandes kann seit Sonntag im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche bestaunt werden. Die sieben Maler der Rathenower Künstlergruppe haben die Reize der Region auf die Leinwand gebannt.

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Interessierte Blicke: Besucher am ersten Tag der Ausstellung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow . „Was man im Freien malt, hat stets eine Kraft, Frische und Lebhaftigkeit des Pinselstrichs, die man im Atelier nicht erreicht.“ Mit diesem Zitat von Eugène Boudin, der Lehrer des berühmtem Malers Claude Monet war, eröffnete Fred Machan gemeinsam mit Pfarrer Andreas Buchholz am Sonntag die gemeinsame Ausstellung der Rathenower Künstlergruppe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Nach Claude Monets Gemälde „Impression, soleil levant“ von 1872 ist die durch französische Maler geprägte Kunstrichtung des Impressionismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts benannt worden. Die Impressionisten verließen ihre Ateliers, malten ihre Bilder im Freien und hielten so einen bestimmten Moment und Eindruck der Natur – Impressionen – im Bild fest.

Heimatmaler Fred Machan eröffnete die Ausstellung

Heimatmaler Fred Machan eröffnete die Ausstellung.

Quelle: Uwe Hoffmann

Und so halten es auch die sieben Mitglieder der Rathenower Künstlergruppe. Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sie sich zum gemeinsamen Malen in der Natur des Havellandes oder zum Austausch bei einem ihrer Mitglieder. Insgesamt rund 60 der so entstandenen Bilder in Öl, Acryl und Pastellkreide zeigt die gemeinsame Ausstellung von Margitta Köhler, Rita Schröder, Doris Schacht, Renate Assmann, Fred Machan sowie Ellinor Müller aus Göttlin und Helmut Neitzel aus Semlin: die westhavelländische Landschaft und Natur haben sie auf Leinwand gebannt, Stillleben und Stadtmotive. „Toll - eine gemeinsame Ausstellung der sieben Maler“, so eine Besucherin. „Uns verbindet die Liebe zum Malen in der Natur und der gegenseitige künstlerische und menschliche Austausch“, so Fred Machan.

Die mit rund 85 Besuchern viel beachtete Vernissage gestaltete Sopranistin Maren Müller-Hümpfner, Tochter der Malerin Ellinor Müller musikalisch. Sie wurde von der langjährigen früheren Kantorin Hanna Seefeld am E-Piano begleitet. Schon während der Eröffnung wurden drei Bilder verkauft, die gegen neue ausgetauscht werden. Einen neuen Besitzer fand auch Fred Machans „Winter am Semliner See“. „Zuhause hängt auch ein Winterbild meines Mannes. Es ist mein Lieblingsbild von ihm“, sagt Kerstin Machan. „Das Bild drückt die winterliche Stimmung so gut aus. Man merkt richtig die knackige Winterluft.“

Die Ausstellung „Farben des Havellandes“ ist bis zum 30. September zu den Öffnungszeiten der Kirche, täglich 8 bis 20 Uhr, zu besichtigen.

Die frühere Kantorin Hanna Seefeld begleitete die Sopranistin Maren Müller-Hümpfner

Die frühere Kantorin Hanna Seefeld begleitete die Sopranistin Maren Müller-Hümpfner.

Quelle: Uwe Hoffmann

Von Uwe Hoffmann

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