Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Fast 100 Zwergwidder im Stall
Lokales Havelland Fast 100 Zwergwidder im Stall
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:34 30.03.2018
Fred Jäkel Tremmen Züchter Quelle: Jens Wegener
Anzeige
Tremmen,


Täglich ein bis zwei Stunden verbringt Fred Jäkel im Stall bei seinen tierischen Lieblingen. Füttern und einfach nach dem Rechten sehen, sagt er, sei das Pflichtprogramm. „Am Wochenende müssen die Boxen ausgemistet werden. Diese Zeit zähle ich nicht. Entweder man will dieses Hobby oder nicht. So ein bisschen züchten funktioniert nicht.“

Vor 18 Jahren hat der Tremmener mit der Kaninchenzucht begonnen. Früher noch mit anderen Rassen, heute sind es „nur“ Zwergwidder – die kleinen mit den hängenden Ohren. Und davon hat er reichlich. Fast 100 Tiere, darunter auch einige junge, wollen gepflegt und betreut werden. „Was nicht immer einfach für mich ist, weil ich selbstständiger Handwerker und damit viel unterwegs bin“, erklärt der 55-Jährige. Im Bedarfsfall springen Freunde, Vereinsmitglieder oder seine Mutter ein, „es muss nur rechtzeitig organisiert werden“.

Tierliebe vom Opa geerbt

Vom Opa und vom Vater habe er die Tierliebe sozusagen geerbt. Fast zwangsläufig wurde Fred Jäkel Mitglied im Kleintierzüchterverein D 710 in Tremmen, wo er inzwischen stellvertretender Vorsitzender und Zuchtwart ist.

„Es macht einfach Spaß, nicht nur wegen der Tiere, sondern auch, weil ich viele Menschen aus ganz Deutschland und Europa treffe, die ähnliche Interessen haben“, sagt Jäkel. Er spricht damit auf die Vereinsschauen sowie die nationalen und internationalen Messen an, auf denen er die Widder ausstellt. Mehrfach wurden seine Kaninchen preisgekrönt. Er gewann Landesmeistertitel wurde mit einer Rasse auch schon Deutscher Meister. „Die nächste Europaschau ist in Dänemark. Die Reise dorthin verbindet er gleich mit ein paar Tagen Urlaub, „weil ich sonst nicht irgendwo hin fliege“.

Etwa 70 Boxen im Stall

Zuhause im Stall hat Fred Jäkel etwa 70 Boxen, weitere sollen hinzukommen. Die meisten Widder sind einzeln untergebracht, nur wenn Junge geboren werden, dürfen die bis zu zwölf Wochen bei der Häsin bleiben. Zu fressen bekommen die Kaninchen fast ausschließlich Dinge, die im Garten wachsen: also Kohlrabi, Möhren, Äpfel, Birnen, Luzerne. Nur Tomaten und Gurken wollen sie nicht“, weiß der Experte.

Bei der Zucht komme es auf Details an, die vorgegeben sind, erzählt Jäkel. Die Ohren müssen runterhängen, im Kopfbereich dürfen seine grauen Zwergwidder nicht zu viel weiß haben. „Ich bin im Stall praktisch das Raubtier, das selektieren muss.“

Ostern wird nicht geschlachtet

Die farblich und vom Körperbau nicht geeigneten Kaninchen werden weggeben oder geschlachtet. Das übernimmt Fred Jäkel selbst, „aber ich mache das ungern“, sagt er. Schon gar nicht zu Ostern. Er esse zwar auch Kaninchen, aber nicht in diesen Tagen. „Und meine inzwischen ausgezogenen großen Kinder dürfen nicht wissen, dass ein Kaninchen aus meinen Bestand auf den Tisch kommt.“

Von Jens Wegener

Nach gut 24 Jahren endet für Elke Lemke im Sommer 2019 die ehrenamtliche Arbeit als Ketziner Stadtbrandmeisterin. Jetzt fordert sie, dass ihr Nachfolger hauptamtlich in der Verwaltung beschäftigt sein soll. So wie es in der Mehrheit der havelländischen Kommunen der Fall ist. Der Bürgermeister hofft auf Hilfe vom Land.

10.04.2018

Detlef Unkert aus Jahnberge züchtet seltene Geflügelrassen, die schokoladenbraune, grüne und cremefarbene Eier legen. Einige von ihnen sind in sorbischer Tradition bemalt und schmücken den Osterstrauß. Begonnen hatte alles auf einer Geflügelausstellung im Jahre 2005. Da wurden er und seine Frau auf große Marans aufmerksam.

30.03.2018

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Polizei am Donnerstag früh in die Gemeinde Milower Land gerufen worden. Eine Frau hatte auf ihren Lebenspartner eingeschlagen und ihm ein blaues Auge verpasst – weil es im Bett nicht harmoniert hat.

10.04.2018
Anzeige