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Fast 80.000 Besucher

Obwohl die Bedingungen nicht perfekt waren, ist die Bilanz der Optikpark-Geschäftsführung gut Fast 80.000 Besucher

Lothar Reinhold und seine Frau waren am Sonntag wie an vielen Wochenenden zuvor - im im Optikpark. Seit der Eröffnung 2007 haben sie Dauerkarten. So wollen sie es auch in Zukunft handhaben.

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Joanna Jambor (links) und Frank Kotzte (rechts) interviewten Ronald Seeger 82.v.r.), Elfi Balzer und Joachim Muus.

Quelle: Norbert Stein

Rathenow. "Die Stadt muss alles tun, damit der Optikpark als Erholungs- und Veranstaltungsstätte erhalten bleibt", sagte Lothar Reinhold im Mühleninnenhof. Eine Meinung, die gestern am letzten Veranstaltungstag der diesjährigen Saison immer wieder von Besuchern zu hören war. Die siebente Optikpark-Saison ist Geschichte. Bürgermeister Ronald Seeger und die Optikpark-Geschäftsführer Elfie Balzer und Joachim Muus verschlossen mit einem Band gestern um 17 Uhr das Eingangstor. Das Schalmeienorchester "Rathenower Optis" spielte auf und die Musikanten marschierten anschließend mit flotten Rhythmen und in Begleitung von Besuchern in die Innenstadt.

Zum Saisonfinale am Nachmittag bot der Optikpark bei herbstlichem Wetter seinen Besuchern nochmals abwechslungsreiche Stunden. Gesorgt haben dafür die Tanzgruppe Glamappels sowie die Bands "The Revivals" und "Apparatschik" mit ihrem Musikmix. Sie sorgten für kurzweilige Unterhaltung auf der Bühne im Mühlen-innenhof. RBB-Wetterfee Joanna Jambor und Moderator Frank Klotze führten locker durch das Programm und holten sich Geschäftsführer und Bürgermeister als Interviewpartner auf die Bühne.

Ronald Seeger lobte das Engagement des Optikparkteams und versicherte: "Auch 2016 wird es wider eine Optikpark-Saison geben." 2015 ist die Bundesgartenschau und dafür wird der Optikpark im nächsten Jahr in Ordnung gebracht. Eine Mini-Saison soll es dennoch geben. Elfie Balzer weiß auch wo: "Zwischen dem Weißen Cafè und dem Blauen Cafè." Auch auf Veranstaltungen im Mühlenhof und im Neuen Zellenspeicher brauchen die Besucher nicht ganz verzichten. "Anstelle der Serenade unterm Sternenhimmel könnte es ein kleines Hofkonzert geben", verriet Elfi Balzer. Seit der Saisoneröffnung am 21. April besuchten in diesem Jahr fast 80 000 Gäste den Freizeit- und Erholungspark auf der Schwedendammhalbinsel, 2012 waren es 86.000. Der lange Winter, der ausdauernde Regen im Frühjahr, das Juni-Hochwasser in der Region und auch sehr heiße Sommertage wirkten sich aus. "Alles zusammen hat uns praktisch ein Veranstaltungsmonat gefehlt", resümiert Joachim Muus. Dass es am Ende trotzdem fast 80.000 Besucher waren, spricht für den Optikpark, finden beide Geschäftsführer. Garant dafür war ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Zu Gast war auch wieder der Weltzeituhr-Designer Erich John. Er las aus seinen Lebenserinnerungen "Ikarusflüge" im Rahmen der Langen Nacht der Optik. Bildungsministerin Martina Münch besuchte den Park, ebenso Kultur-Staatssekretär Martin Gorholt.

Am Wasserwanderstützpunkt legten 243 Boote an, im Wesentlichen Haus- und Motorboote. Im Jahr 2012 waren es 219 Boote, im Jahr davor 192 Boote.

Ganz vorbei ist die Optikpark-Saison nicht, wenn auch die Tore nun verschlossen bleiben. Zur Mühlenweihnacht werden sie am 22. und 23. Dezember noch einmal geöffnet.

Von Norbert Stein

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