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Havelland Felix Burghardt hat die Verwaltung verlassen
Lokales Havelland Felix Burghardt hat die Verwaltung verlassen
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19:15 04.10.2016
Felix Burghardt wollte Premnitzer Bürgermeister werden. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Felix Burghardt, der bei der Premnitzer Bürgermeisterwahl im April als Einzelkandidat angetreten war, hat seinen Arbeitsplatz gewechselt. Nachdem er im Jahr 2006 in der Stadt Premnitz eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten aufgenommen hatte und sich später dort auch noch zum Standesbeamten weiter qualifizierte, hat er diese Laufbahn nun aufgegeben und ganz neu als Lehrer begonnen.

Als der mit 30 Jahren jüngste aller vier Bewerber hatte er bei der Bürgermeisterwahl durchaus keine schlechte Figur abgegeben. Überraschend für manchen Beobachter, war er im ersten Wahlgang am 10. April sogar mit 28,4 Prozent der Stimmen auf den zweiten Rang gekommen und hatte Christian Peter (CDU, 22,4 Prozent) und Kai Berger (AfD, 9,0 Prozent) klar hinter sich gelassen. Vor ihm lag nur der jetzige Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) mit 40,2 Prozent. Mit 1705 zu 1203 Stimmen hatte dieser gegenüber dem Zweiten 502 Stimmen Vorsprung gehabt.

Die zeitliche Nähe des Wechsels zur Bürgermeisterwahl ist kein Zufall

Auch die dann folgende Stichwahl am 24. April ging für Felix Burghardt so schlecht nicht aus. Mit respektablen 46,4 Prozent kam er hinter Ralf Tebling mit 53,6 Prozent ins Ziel.

Die zeitliche Nähe seines Arbeitsplatzwechsels zur Bürgermeisterwahl ist indes kein Zufall. „Ich habe mich persönlich zu einem Wechsel entschlossen“, hat Felix Burghardt die entsprechende Nachfrage dieser Zeitung beantwortet, „ich habe eine neue Herausforderung gesucht.“ Bereits Anfang August hatte er eine Stelle als Lehrer in der Grundschule Radewege angetreten. Er unterrichtet dort die Fächer Mathematik, Deutsch und Sport in den Klassenstufen 1 bis 3. Er kommt als Quereinsteiger zu dieser Tätigkeit und resümiert über seine ersten Wochen: „Es macht mir Spaß. Es gibt jeden Tag etwas Neues.“

Die Stadtverwaltung kam ihm mit einem Aufhebungsvertrag entgegen

Für ihn sei frühzeitig klar gewesen, dass er sich beruflich verändern werde, falls er die Bürgermeisterwahl nicht gewinne, teilt Felix Burghardt mit. Er habe in den nächsten Jahren nicht die gleiche Arbeit so weiterführen wollen wie bisher. Angesprochen auf seinen einstigen Gegenkandidaten Ralf Tebling, der als Bürgermeister ab 1. September ja dann sein Chef gewesen wäre, sagt Felix Burghardt, es habe in dieser Beziehung keinerlei Differenzen gegeben. Die Stadtverwaltung als sein früherer Arbeitgeber sei ihm sogar mit einem Aufhebungsvertrag entgegen gekommen, so dass er zeitiger das Beschäftigungsverhältnis beenden konnte, als es die geltenden Kündigungsvorschriften zugelassen hätten. Seine frei gewordene Stelle in der Stadtverwaltung Premnitz ist schon länger wieder besetzt.

Auf den Arbeitsplatzwechsel von Felix Burghardt angesprochen, sagt Bürgermeister Ralf Tebling: „Das ist allein seine Entscheidung.“ Er werde dies weder kommentieren noch bewerten. Er kenne Felix Burghardt schon seit Jahren und beide seien sie während des Wahlkampfes stets vernünftig miteinander umgegangen. Nunmehr als Bürgermeister, so Ralf Tebling, hätte er überhaupt kein Problem damit gehabt, wenn Felix Burghardt weiter in der Stadtverwaltung tätig geblieben wäre.

Von Bernd Geske

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