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Havelland Feriencamp mit Kanutour und langer Nacht
Lokales Havelland Feriencamp mit Kanutour und langer Nacht
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17:17 28.07.2017
Aufbruch zur Havelfahrt am Milower Strand. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

Freitag Vormittag waren alle noch müde, aber das war zu erwarten. Das Ende des Feriencamps, das der Premnitzer Verein PreJu jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche organisiert, wird traditionell mit einer langen Nacht zum Freitag samt Schlafen im Jugendklub eingeleitet. Gegen 2 Uhr nachts habe sie einige Mädchen immer noch erzählen hören, berichtet die Vereinsvorsitzende Barbara Rothkopf. Da habe sie Ruhe geboten und die sei auch eingetreten.

Im Feriencamp ist immer was los und jeder Tag ziemlich lang. Um 9 Uhr treffen die Kinder und Jugendlichen ein und erst um 21 Uhr holen die Eltern sie wieder ab. Elf Mädchen und ein Junge im Alter von acht bis 16 Jahren haben diesmal teilgenommen. Am Montag hat die ganze Gemeinschaft dem Premnitzer Naturbad einen Besuch abgestattet. Am Dienstag fuhren sie alle mit der Bahn nach Berlin, um sich dort den Zoo samt Aquarium anzusehen. Das Wetter war ihnen gewogen, denn als sie in der Hauptstadt den Zug verließen, hörte es auf zu regnen.

Paddeltour fiel ins Wasser, wurde aber einen Tag später nachgeholt

Am Tag danach war es anders herum. Da war eine Paddeltour auf der Havel geplant, doch die musste wegen des anhaltenden Regens ins Wasser fallen. Stattdessen hat es einen Haustag im Klub gegeben. Die jungen Campteilnehmer haben im Trockenen gebastelt, Billard, Kicker, Tischtennis und Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt. Computer und Spielkonsole fanden ihre Nutzer. Sowieso stets in die Vorbereitung der Mahlzeiten mit einbezogen, haben die Mädchen und der Junge dabei mitwirken können, zwei Obstböden fachgerecht zu belegen – um sie anschließend aufzuessen.

Am Donnerstag hat die ganze Mannschaft ihre Kanutour nachgeholt. Wie Claudia Nahrstedt berichtet, sind sie mit den in Milow ausgeliehenen Kanus eineinhalb Stunden die Havel aufwärts gepaddelt. An der alten Premnitzer Badestelle haben sie eine Pause mit Picknick gemacht und sich dann entspannt nach Milow zurücktreiben lassen. Die lange Nacht wurde am frühen Abend mit einem Grillen eingeleitet und mit Musik und guten Gesprächen fortgeführt.

Julien Ranke: „Wie in den Jahren zuvor hat es mir viel Spaß gemacht“

Julien Ranke (12) aus Vieritz fand es nicht tragisch, der einzige Junge unter elf Mädchen im Feriencamp gewesen zu sein. „Wie in den Jahren zuvor hat es mir viel Spaß gemacht“, gibt es der Presse zu Protokoll. Im Zoo sei es toll gewesen. Laura Albrecht (15) aus Bensdorf findet es schön, dass jedes Jahr im Feriencamp eine größere Fahrt gemacht wird. 2015 hätten sie sich Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in Berlin angeschaut und 2016 seien sie zum Kletterpark nach Klaistow gefahren. Maja Blankenburg (12) aus Schmetzdorf hat die familiäre Atmosphäre im Feriencamp gelobt. Es sei nicht so streng und man habe viele Freiheiten. Den Freitagvormittag haben alle damit verbracht, die Ereignisse der Woche auszuwerten und sich die Fotos davon anzusehen.

Am Sonnabend hat der Jugendklub am Premnitzer See ausnahmsweise mal geschlossen. Danach findet wieder der normale Klubbetrieb statt. Geöffnet ist Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 21 Uhr sowie Freitag und Sonnabend von 16 bis 22 Uhr.

Von Bernd Geske

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