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Fest mit Freunden und frommen Wünschen

Neujahrsempfang in Schönwalde-Glien Fest mit Freunden und frommen Wünschen

Auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Schönwalde-Glien blickte Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) auf das vergangene Jahr zurück. Gerne erinnert er sich an das Brandenburger Dorf- und Erntefest zurück, mit einem unguten Gefühl hingegen an die Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen. Für die Zukunft hat er einige Wünsche an das menschliche Miteinander.

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Bodo Oehme (l.) und Muggensturms Bürgermeister Dietmar Späth beim Neujahrsempfang.

Quelle: Danilo Hafer

Schönwalde-Glien. Mit der goldenen Bürgermeisterkette um den Hals und einem zufriedenen Lächeln im Gesicht stand Bodo Oehme (CDU) am Sonnabend am Eingang des großen Saales der Gaststätte „Schwanenkrug“. Jeden Gast begrüßte er persönlich mit einem Handschlag. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde-Glien hatte zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Und zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und der Gemeinde waren der Einladung gefolgt, um sich die Festrede anzuhören.

Bodo Oehme begann diese zunächst mit einem Rückblick auf das, was im vergangenen Jahr wichtig war – in Deutschland, Brandenburg, aber vor allem in der Gemeinde Schönwalde-Glien. Es ging um die Risiken des Internets, die Edathy-Affäre, den Flughafen BER und die allgemeine Politikverdrossenheit in der Bevölkerung. Aber auch um das Thema Flüchtlinge, welches in Schönwalde im vergangenen Jahr zu einigen Diskussionen führte. Oehme erinnerte noch einmal an die kontroverse Veranstaltung in der Schulaula, auf der die Schönwalder vom Landkreis über die Errichtung einer Unterkunft für 400 Flüchtlinge im Erlenbruch informiert wurden. Man könne zu dem Thema unterschiedliche Meinungen haben, so der Bürgermeister, aber eines sei klar: „Wir sollten im Rahmen unserer Zuständigkeiten und unseres Könnens das Engagement für Flüchtlinge weiter unterstützen“. Sein besonderer Dank gehe daher an die vielen freiwilligen Helfer, die mit den Asylbewerbern Deutsch lernen und ihnen die hiesigen Lebensformen nahe bringen. „Das ist nicht selbstverständlich. Die zukünftige Zahl, die wir erwarten, fordert auch noch mehr Unterstützung“, so Oehme.

Neben diesem dominierenden Thema hat es in der Gemeinde 2015 aber noch viele andere gegeben. Ein Höhepunkt war natürlich die Ausrichtung des Brandenburger Dorf- und Erntefestes in Paaren im Glien mit mehr als 20 000 Besuchern. Auch die Partnergemeinde Muggensturm aus Baden-Wüttemberg hatte sich mit einem eigenen Erntewagen beteiligt. „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr fünf Jahre Partnerschaft mit Muggensturm begehen können“, so Bodo Oehme. Der Muggensturmer Bürgermeister Dietmar Späth reiste extra an um sich für die tolle Zusammenarbeit, vor allem unter den Vereinen, zu bedanken. Am 11. Juni soll es anlässlich des Jubiläums ein Fest geben.

Auch die zweite Städtepartnerschaft, mit der polnischen Gemeinde Wagrowiec feiert in diesem Jahr 15-jähriges Bestehen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse mussten sich die Gäste aus Polen aber leider entschuldigen.

Für 2016 wünschte sich Bodo Oehme unter anderem, dass die Gemeinde endlich eine Genehmigung für den Bau einer Seniorenanlage an der Fehrbelliner Straße erhält, die das Landesumweltamt bislang verweigert, und sich die Menschen einfach wieder mehr zuhören. Man müsse nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Von Danilo Hafer

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