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Fest zum fünften Rathausgeburtstag

Schönwalde-Glien Fest zum fünften Rathausgeburtstag

Vor fünf Jahren war die Schönwalder Verwaltung in das neue Rathaus in der Berliner Allee 7 umgezogen – Grund genug, um am Sonntag zu feiern. Ab 10 Uhr gibt es auf dem Markt- und Parkplatz einen Frühshoppen mit Blasmusik, dazu eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses. Streng genommen kommt das Fest allerdings vier Monate zu früh.

Schönwalde-Glien, Berliner Allee 7 52.60062 13.13633
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Das Rathaus in der Berliner Allee 7.

Quelle: Philip Häfner

Schönwalde-Glien. Rathäuser sind eigentlich kein Ort, an dem man sich als Besucher länger aufhält als irgend nötig. Die ältere Frau jedoch, die vor kurzem im Schönwalder Rathaus vorbeischaute, um sich nach Müllsäcken zu erkundigen, willigte gerne ein, als Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) ihr eine Führung durch das Haus anbot. Die Tour hinterließ Eindruck; stolz habe die Frau danach von „unserem Rathaus“ gesprochen, so Oehme. „Für einen Bürgermeister gibt es wahrlich nichts Schöneres.“

Vor fünf Jahren war die Verwaltung in die neuen Räume in der Berliner Allee 7 umgezogen – Grund genug, um am Sonntag zu feiern. Ab 10 Uhr gibt es auf dem Markt- und Parkplatz einen Frühshoppen mit Blasmusik und Freibier, außerdem eine Ausstellung von Ortschronist Herbert Link zur Geschichte des Hauses, eine Präsentation von Baumexponaten und eine Hüpfburg für Kinder. Streng genommen kommt das Fest zwar vier Monate zu früh – der Umzug war erst am 1. November 2011. „Aber jetzt im Sommer ist nun einmal das Wetter besser“, begründet Bodo Oehme den vorgezogenen Termin.

Wo heute das Rathaus steht, befand sich früher das Bratanow-Gebäude, später dann das HO-Kaufhaus. Bodo Oehme hatte das Objekt schon länger beobachtet, letztendlich erworben wurde das Haus aber erst im Mai 2008. Ein Jahr später begann man mit den Planungen.

Dass die Verwaltung ein neues Rathaus benötigt, darüber war man sich einig: zu beengt war der alte Standort in der Sebastian-Bach-Straße. „Die Anforderungen für eine leistungsfähige Verwaltung waren dort nicht gegeben“, so Oehme. Trotzdem gab es viel Kritik an dem Bauvorhaben, vor allem wegen der ausufernden Kosten und mangelnder Transparenz bei der Bauplanung. Bodo Oehme meint dennoch: „Es war eine weise Entscheidung das Rathaus dort zu bauen. Dadurch ist das gesamte Zentrum aufgewertet worden. Da ist eine Menge passiert.“

Von Philip Häfner

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