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Festumzug wird Höhepunkt der 800-Jahr-Feier

Rathenow Festumzug wird Höhepunkt der 800-Jahr-Feier

Höhepunkt aller Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Stadt Rathenow soll der große historische Festumzug am Sonnabend, dem 10. September, sein. Angekündigt sind rund 750 Mitwirkende, von denen 300 in historischen Kostümen auftreten werden.

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Eine Szene aus dem Festumzug zur 775-Jahr-Feier Rathenows 1991.

Quelle: Lorenz

Rathenow. Der große historische Festumzug am Sonnabend, dem 10. September, soll ein Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen Rathenows werden. Dessen Vorbereitung leiten der Rathenower Heimatbund und der Förderverein Heimatmuseum der Stadt Rathenow. Wie die Verantwortlichen mitteilen, wirken beim Umzug rund 750 Personen mit, 300 von ihnen werden in historischen Kostümen ausmarschieren. Weiterhin dabei sind neun Pferde mit Reitern, vier Wagen mit Pferden, fünf Musikgruppen, 35 Fahrzeuge sowie ein Kalb, Hühner, Enten und Gänse.

Der Beginn ist für 14 Uhr vorgesehen. Weil es nur wenige größere Stellplätze in der Innenstadt gibt, sammeln sich die Fahrzeuge in der Schleusenstraße und auf dem Edwin-Rolf-Platz. Die mitwirkenden Personengruppen formieren sich auf der Wiese zwischen Bergstraße und Wilhelm-Külz-Straße. Ab 13.30 Uhr ziehen dann Fahrzeuge und Gruppen nach dem Reißverschlussprinzip in die Brandenburger Straße ein. Bevor der große Umzug kommt, fahren zehn Oldtimer die komplette Route ab und machen auf den Beginn aufmerksam. Der Weg führt über die Berliner Straße, Goethestraße, Curlandstraße, Ruppiner und Fehrbelliner Straße wieder zurück zur Brandenburger Straße.

14 Schaubilder aus der Geschichte Rathenows

Insgesamt sind 14 Schaubilder vorgesehen, unter anderem ist dabei: um 600 Besiedlung durch die Slawen; 1216 erste urkundliche Erwähnung; 1415 besiegt Friedrich von Hohenzollern die Raubritter; 1618 bis 1648 plündern Söldner die Stadt und es wütet die Pest; 1675 befreien Truppen des Großen Kurfürsten die Stadt von den Schweden; 1801 erhält Johann Heinrich August Duncker das königliche Privileg zur Gründung einer optischen Industrieanstalt; 1851 werden die Zietenhusaren nach Rathenow verlegt; 1944/45 Bombenangriff und Kämpfe in der Stadt. Das vorletzte Bild zeigt die DDR-Zeit und zum Abschluss wird „Rathenow heute“ gezeigt.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es in der Umgebung des Festumzuges zu Verkehrseinschränkungen kommen wird. Die Veranstaltung könne nur gelingen, weil zahlreiche ehrenamtliche Helfer im Einsatz seien und eine Reihe von Firmen Finanzmittel oder Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Zur Erklärung der Schaubilder werden Schilder mitgeführt, die in den Rathenower Werkstätten hergestellt worden sind.

Vor der Buchhandlung Tieke wird eine Tribüne errichtet, von der aus Moderatorin Marina Ringel den Festumzug kommentiert. Von dort wird das Spektakel auch gefilmt. Auf der Ehrentribüne können die Ehrenbürger Rathenows, Vertreter der Partnerstädte und einige ausgewählte Politiker sitzen.

Von Bernd Geske

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