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Fête de la Musique in Spandau

Hunderte begeisterte Besucher Fête de la Musique in Spandau

Tiefe Elektrobeats, feinster Hip Hop und funkige Livemusik ließen den Vorplatz der Spandauer Ellipse am Dienstagnachmittag erzittern.Hunderte Spandauer feierten im Rahmen der Fête de la Musique ihren Bezirk. Technoanhänger, Fußballfans und Familien tanzten ausgelassen Seite an Seite.

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Die Band Gunshine überzeugte mit schillernden Outfits und viel Power.

Quelle: Laura Sander

Spandau. Tiefe Elektrobeats, feinster Hip Hop und funkige Livemusik ließen den Vorplatz der Spandauer Ellipse am Dienstagnachmittag erzittern. Gegenüber des Rathauses feierten hunderte Spandauer im Rahmen der Fête de la Musique ihren Bezirk.

Technoanhänger, Fußballfans und Familien tanzten ausgelassen Seite an Seite. „Wir veranstalten die Fête bereits das sechste Mal in Folge. In diesem Jahr sind wir sogar der einzige Standort in Spandau“, so Veranstalterin Cornelia Ort, die gemeinsam mit Partnerin Lucie Friede und vielen helfenden Händen Technik, Bühne und die Verpflegung der Besucher organisiert hatte. „Es ist immer ein riesiger Aufwand, aber wir machen das für Spandau und vor allem für die vielen jungen Leute und Künstler – das ist Ehrensache“, so Friede. „Spandau hinkt nicht hinter anderen Berliner Bezirken her und das wollen wir zeigen. Mit dem Aufgebot an Elektrokünstlern haben wir gemeinsam mit der Bühne am Mauerpark außerdem ein Alleinstellungsmerkmal in Berlin“, so Mitorganisator Anton Radtke. „Normalerweise sind die insgesamt 21 Berliner Bühnen ausschließlich für akustische Musik genehmigt. Dass wir elektronische Musik spielen und bis auf eine Lautstärke von 70 Dezibel aufdrehen dürfen, ist besonders“, erklärte Ort.

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Tiefe Elektrobeats, feinster Hip Hop und funkige Livemusik ließen den Vorplatz der Spandauer Ellipse am Dienstagnachmittag erzittern. Hunderte Spandauer feierten im Rahmen der Fête de la Musique ihren Bezirk.

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Durch seine jahrelange guten Kontakte in der Spandauer Musikszene war der 24-jährige Radtke am Dienstag für das Bühnenprogramm verantwortlich. Er holte Musiker, wie die Künstlerkollektive Styroporno und Noyz, den über Spandaus Grenzen hinaus erfolgreichen Elektrokünstler Nils Hoffmann, sowie die Bands Aunt Sally und Gunshine auf die Bühne. „Ich bin in Spandau aufgewachsen und heute extra aus dem Wedding gekommen, um die Spandauer Künstler zu unterstützen“ so die 26-jährige Stella Stein. Und selbst die Kleinsten zeigten sich begeistert vom Fest der Musik. „Ich finde es toll hier. Die Musik ist eigentlich auch ganz in Ordnung – aber hoffentlich spielen sie nachher noch das Lied ’Gangnam Style’,“ fachsimpelte die acht Jahre alte Mattea und drückte Mama Alexandra Baldt ihren letzten Rest Vanille-Eis in die Hand.

Die Fête de la Musique entstand 1982 in Paris und entwickelte sich schnell zu einem globalen Ereignis, das immer am 21. Juni stattfindet. In weltweit 540 Städten treten Musiker aller Stilrichtungen auf - ganz ohne Honorar und kostenlos für alle Besucher.

Von Laura Sander

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