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Havelland Feuer in Brieselang: Das sagt der Einsatzleiter
Lokales Havelland Feuer in Brieselang: Das sagt der Einsatzleiter
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16:38 06.03.2018
16 Kameraden der Brieselanger Feuerwehr wurden bei den Löscharbeiten verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. . Quelle: Julian Stähle
Brieselang

Ihren jüngsten Einsatz werden die Kameraden der Brieselanger Feuerwehr so schnell nicht vergessen. Denn für 16 von ihnen endeten die Löscharbeiten an einer Lager- und Produktionshalle im Gewerbegebiet im Forstweg am Sonntagabend im Krankenhaus. „Die Kameraden klagten über Atemwegsbeschwerden und wurden daher zur Sicherheit in Krankenhäuser nach Nauen und Potsdam gebracht“, erklärte Einsatzleiter Tobias Miermeister. Neun Einsatzkräfte mussten über Nacht zur Beobachtung dort bleiben.

Das Feuer brach in einem Raum mit Galvaniktechnik aus. Quelle: Julian Stähle

Die Brieselanger Feuerwehr wurde am Sonntag um 16.17 Uhr ins Gewerbegebiet Forstweg gerufen, da dort ein Raum einer Lager- und Produktionshalle der Firma Otek Oberflächentechnik in Flammen stand. Die Feuerwehr rückte sofort mit 38 Kameraden und mehreren Einsatzwagen aus. „Als wir ankamen schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern und über der Halle stand dichter schwarzer Rauch“, so Miermeister. Dieser sollte den Kameraden schließlich zum Verhängnis werden. Durch immer wieder aufkommenden Wind wurde der Rauch nach unten gedrückt und wechselte ständig die Richtung, so dass die Einsatzkräfte schon beim Anrücken den Rauchschwaden ausgesetzt waren. Nach gut zehn Minuten hatte die Feuerwehr den Brand aber unter Kontrolle. Jedoch klagten einige der Kameraden nun über Atemwegsbeschwerden, obwohl die Löscharbeiten unter Atemschutz und in speziellen Chemikalienschutzanzügen durchgeführt wurden. Auch zwei Rettungssanitäter wurden verletzt.

Brieselang, 22. Oktober 2017 – Bei einem Löscheinsatz am Sonntag in einer Lager- und Produktionshalle in Brieselang (Havelland) sind 18 Feuerwehrleute verletzt worden. Sie wurden vor Ort in Zelten behandelt. Der Einsatz musste in Schutzanzügen fortgesetzt werden.

100 Einsatzkräfte waren vor Ort

„Wir haben unverzüglich die Gefahrenstoffeinheit des Landkreises hinzugerufen und der Rettungsdienst kam mit einer Sonderstaffel, um sich um die verletzten Kameraden zu kümmern“, erklärte der Einsatzleiter. Zusätzlich rückten die Feuerwehren aus Dallgow, Nauen, Börnicke, Friesack und Falkensee zur Unterstützung an. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Die verletzten Kameraden wurden zunächst in Zelten erstversorgt.

Spurensicherung dauert an

Das Feuer war in einem Raum mit Galvaniktechnik ausgebrochen, der für die tägliche Produktion jedoch nicht mehr genutzt werde, erklärte Otek-Geschäftsführer Lothar Köninger am Montag, als der Rauch und erste Schreck verflogen waren. Ob chemische schließlich über den Rauch nach außen getragen wurden, konnte der Geschäftsführer nicht sagen. „In dem Gebäude befinden sich auch PVC-Rohre, bei deren Verbrennung giftige Gase entstehen können“, so der zweite Geschäftsführer Uwe Makowski. Warum das Feuer ausbrach und welche Stoffe dabei genau freigesetzt wurden, wird derzeit noch geprüft. Am Montag rückte dafür ein spezielles Messfahrzeug an.

Die Firma Otek, mit dem Schwerpunkt galvanische Oberflächenveredelung, besteht seit 25 Jahren in Brieselang und beschäftigt 80 Mitarbeiter.

Von Danilo Hafer

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