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Feuer in der Döberitzer Heide – Brandstiftung?

Stundenlange Löscharbeiten Feuer in der Döberitzer Heide – Brandstiftung?

Ein Haufen mit organischen Abfällen hat am Mittwochabend in der Döberitzer Heide die Feuerwehr in Atem gehalten. Sogar ein Radlader musste anrücken. Über Stunden wurde das Feuer gelöscht. Doch als es unter Kontrolle schien, schlugen die Flammen erneut hoch. Doch wie kam es zu dem Brand? Der Verdacht wiegt schwer.

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Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Wustermark waren im Löscheinsatz.

Quelle: Julian Stähle

Priort/Elstal. Zu einem Brandeinsatz wurden die Feuerwehren aus der Gemeinde Wustermark am Mittwochabend in die Döberitzer Heide gerufen. Gegen 18 Uhr stand auf einer etwa 30 mal 40 Meter großen Ablagerungsfläche zwischen Priort und Elstal ein Haufen mit organischen Abfällen, wie Wustermarks Gemeindebrandmeister Jürgen Scholz sagte, in Flammen.

Nach langem Löschen: Flammen schlagen erneut hoch

38 Feuerwehrleute aus allen Ortswehren versuchten, das Feuer zu löschen. Das geschah auch mit Hilfe zweier Radlader, die von benachbarten Firmen geholt wurden. Diese zogen den Haufen mit Baumschnitt, Stroh und anderen Substanzen auseinander. Gegen Mitternacht hatten die Brandbekämpfer das Feuer soweit unter Kontrolle.

Die Feuerwehr hatte über Stunden mit dem Löschen zu tun

Die Feuerwehr hatte über Stunden mit dem Löschen zu tun.

Quelle: Julian Stähle

Allerdings schlugen Flammen aus den Glutnestern am Donnerstagmorgen gegen 6.20 Uhr wieder hoch, so dass erneute Löschmaßnahmen erforderlich waren. Mehr als 300 000 Liter Wasser wurden eingesetzt. Um 10 Uhr war der Einsatz beendet.

Verdacht auf Brandstiftung

Menschen oder Tiere waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet, so Elisabeth Fleisch von der Sielmann-Stiftung. Auch sei kein materieller Schaden entstanden. Trotzdem ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Die Kreisstraße 6304 zwischen Priort und Elstal musste zeitweise gesperrt werden, weil Schläuche über die Straße verlegt wurden, so die Polizei. Einen besonderen Dank an alle Feuerwehrleute sprach Peter Nitschke von der Sielmannstiftung aus. Außerdem appelliert bitte er, mögliche Zeugen, die gegen 18 Uhr im Raum Priort etwa gesehen haben, sich zu melden.

Von Jens Wegener

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