Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Feuer zerstört Speisesaal der Scholl-Schule
Lokales Havelland Feuer zerstört Speisesaal der Scholl-Schule
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:59 22.02.2018
Zunächst standen nur Mülltonnen hinter der Schulmensa der Scholl-Schule in Flammen – das Feuer trat anschließend auf den Dachstuhl über. Quelle: Stähle
Anzeige
Falkensee

Ein Feuer zerstörte in der Nacht zu Montag große Teile des Mensagebäudes der Geschwister-Scholl-Grundschule in der Hamburger Straße in Falkensee. Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus. Genaue Details konnten am Montag aber noch nicht bekannt gegeben werden.

Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD) war in der Nacht selbst vor Ort, gemeinsam mit Grundschulleiterin Kristina Scheibe, und fand am Morgen danach klare Worte. „Die Täter haben hier richtig was zerstört und müssen auch mit einer hohen Strafe rechnen, selbst wenn es nur als Spielerei gedacht war“, so seine deutliche Botschaft.

Zeugen riefen um kurz nach 10 am Sonntag die Feuerwehr

Zeugen bemerkten am Sonntagabend gegen 22.13 Uhr ein Feuer in einem Abfallcontainer hinter dem Mensagebäude. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf das Dach des Speisesaales über. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchten Polizeibeamte die Flammen einzudämmen.

Die Feuerwehren von Falkensee, Brieselang, Schönwalde und Berlin-Staaken rückten mit insgesamt 38 Kameraden an. „Zur Brandbekämpfung des Dachstuhlbrandes musste ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr innerhalb des Gebäudes eingesetzt werden“, erklärte Falkensees Stadtbrandmeister Daniel Brose.

Die Dachhaut des Gebäudes musste entfernt werden

Zwei weitere Atemschutztrupps entfernten die Dachhaut des Gebäudes, um den Dachstuhl löschen können. Zur Sicherheit wurde das Gebäude zudem vom elektrischen Netz getrennt. Gegen 1.30 Uhr konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden.

„Ich war von der Arbeit der Feuerwehr wirklich beeindruckt und möchte mich dafür bedanken“, erklärte Schulleiterin Kristina Scheibe.

Brand verursachte hohen Schaden

Der Brand verursachte an dem Speisesaalgebäude, einem 10 mal 20 Meter großen Flachbau, einen Schaden in mindestens sechsstelliger Höhe. Zwar konnte der Schulbetrieb am Montag regulär fortgeführt werden, dennoch mussten Schulleitung und Stadt einen Weg finden, die Kinder am Mittag zu versorgen.

„Üblicherweise erwärmt der Essensversorger das Mittagessen in der Schulküche, das geht nun nicht mehr“, erklärte Heiko Müller. Weil der Speisesaal kann nicht mehr nutzbar ist, wurde am Montag zunächst eine provisorische Lösung gesucht.

In den kommenden Tagen sollen die Kinder dann wieder ihr normales Mittagessen erhalten.

Gebäude für mehrere Monate nicht nutzbar

„Wir hatten vor zwei Jahren das gleiche Problem und können nun auf den bestehenden Notfallplan zurückgreifen“, so Müller.

Im Februar 2016 wurde schon einmal ein Feuer an dem Gebäude gelegt, das dazu führte, dass die Essenversorgung damals zunächst in die Sporthalle verlegt wurde.

Gutachter muss nun den Schaden bewerten

Dass die Schüler ihr Essen schon bald wieder in gewohnter Umgebung zu sich nehmen können, daran glaubt Heiko Müller nicht. „Ich rechne in diesem Schuljahr nicht mehr damit, dass das Gebäude wieder genutzt werden kann“, sagte Müller.

Zunächst müsse ein Gutachter den entstandenen Schaden im Dachstuhl bewerten.

Von Danilo Hafer

Über die aktuelle Situation der kurdischen Bevölkerung im syrisch-türkischen Grenzgebiet berichtete der Falkenseer Arzt Rassoul Faki in der Begegnungsstätte B 80. Er setzt sich unermüdlich ein, um in seiner Heimatstadt die medizinische Versorgung zu unterstützen, denn es fallen immer noch Bomben.

21.02.2018

Kaffeewärmer, gläserne Lampenschirme, eine kleine Gießkanne – im Falkenseer Museum wurden jetzt die 2017 erworbenen oder als Geschenke erhaltenen Dokumente und Objekte präsentiert. Viele Souvenirs stammen aus längst vergangenen Tagen, eines scheint ein Plagiat zu sein.

21.02.2018

Aus allen fünf Wustermarker Ortsteilen waren ehrenamtlich tätige Frauen und Männer in die Aula der Grundschule Wustermark eingeladen. Die Gemeinde bedankte sich mit Worten Comedy und Snacks für die vielen Stunden freiwilliger Arbeit im Sinne der Gemeinschaft.

21.02.2018
Anzeige