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Feuerwache zieht um

Falkensee Feuerwache zieht um

Das Baugeschehen in Falkensee ist in diesem Jahr als „durchwachsen“ einzuschätzen. Die Feuerwache geht mit Monaten Verzögerung ans Netz. Rückschläge gibt es beim Anliegerstraßenbau, dort wird das Ziel nicht erreicht. Zulieferschwierigkeiten sind vom Kita-Neubau am Rohrbecker Weg zu vermelden.

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Bürgermeister Heiko Müller, Frank Christ und Daniel Brose (beide Feuerwehr), Baudezernent Thomas Zylla und Olaf Steeck vom Fachbereich Hochbau (v.l.) im neuen Umkleidebereich.

Quelle: Stadt Falkensee

Falkensee. Am Ende stand zwar schon das Haus, aber die Kameraden der Falkenseer Feuerwehr konnte nicht einziehen. Es fehlte noch ein wichtiges Stück Papier: die Nutzungsgenehmigung durch den Landkreis Havelland. Der musste noch einmal alle Verträge und Auflagen prüfen. Mit Erfolg für die Falkenseer, denn seit Ende vergangener Woche liegt das Okay aus der Kreisstadt vor. Seit Wochenanfang kann umgezogen werden.

Den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Feuer- und Rettungswache hatte es im September 2014 gegeben, dann wurde zügig gebaut, aber im vergangenen Jahr traten erste Verzögerungen auf. Die Situation auf dem Baumarkt sorgte für einige Schwierigkeiten, um im Rahmen der Preis- und Zeitvorstellungen zu bleiben. Nun kann nach dreijähriger Bauzeit umgezogen werden, der Bereich der Rettungswache war bereits vor einigen Wochen funktionsbereit. Eine offizielle Einweihung ist für das Frühjahr des nächsten Jahres angekündigt, dann in Verbindung mit einem Tag der offenen Tür. Da können interessierte Bürger das 59 Meter lange und 18,70 Meter breite Gebäude mit seinen 1570 Quadratmetern Nutzfläche kennenlernen. Mehr als 6 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, 603 000 Euro steuerte der Landkreis bei, um sich an den Kosten für die integrierte kreisliche Rettungswache zu beteiligen.

Nun ist eine Falkenseer Großbaustelle Geschichte geworden. Das Baugeschehen der Stadt ist in diesem Jahr als „durchwachsen“ zu bezeichnen. „Beim Anliegerstraßenbau bleiben wir hinter unseren Zielen zurück“, sagte Baudezernent Thomas Zylla. Dort wurden nicht alle Termine gehalten, einige Leistungen müssen erneut ausgeschrieben werden. Auch der Rathausumbau verzögert sich etwas. Eine beteiligte Tischlerfirma ging Konkurs, so dass ein Ersatz für Türen gesucht werden muss. Fertiggestellt wurde der aufwendige Umbau der Belüftungsanlage in der Europaschule, hier kann die Essensversorgung jetzt wieder normal verlaufen. Fertiggestellt wurde auch der kombinierte Fuß-Radweg am Falkenhagener Anger.

Für den Neubau der Kita am Rohrbecker Weg soll im Dezember die Fertigbauteile aufgestellt werden, allerdings hat der Hersteller Zulieferschwierigkeiten, so dass nicht ganz klar ist, ob die Termine gehalten werden können. Für die Kita in der Holbeinstraße entsteht eine Entwurfsplanung, der Auftrag dafür ist an eine sächsische Firma gegangen.

Von Marlies Schnaibel

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