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Feuerwehr bekommt keine eigenen Räume

Kotzen Feuerwehr bekommt keine eigenen Räume

Um ein Mehrgenerationenhaus mit einem Anbau für die Feuerwehr in Kotzen realisieren zu können, stellte das Amt Nennhausen einen Antrag auf Förderung aus dem Leader-Programm. Nun liegt das ganze Projekt auf Eis. Denn ein Mehrgenerationenhaus mit Feuerwehranbau wird nicht gefördert. Nun sucht man eine neue Garage für das Einsatzfahrzeug.

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Hier ist das Fahrzeug der Feuerwehr Kotzen vorläufig untergebracht.

Quelle: Norbert Stein

Kotzen. Auf „Eis gelegt“ hat der Amtsausschuss Nennhausen das Investitionsvorhaben Neubau eines generationsübergreifenden Mehrzweckgebäudes mit angegliederten Feuerwehrräumen im Ortsteil Kotzen. Grund dafür ist, dass derzeit nicht damit zu rechnen ist, dass das Vorhaben mit Landeszuschüssen gefördert wird. „So wie die Lage ist, haben wir keine Aussicht, das Gesamtprojekt gefördert zu bekommen“, erklärte Amtsdirektorin Angelika Thielicke.

Eigenmittel standen bereit

Rund 450 000 Euro würde der Neubau in Kotzen kosten. Realisieren wollte das Amt das Vorhaben mit Hilfe einer Förderung aus dem europäischen Leader-Programm. Die Eigenmittel von etwa 100 000 Euro hätte das Amt aus dem eigenen Haushalt gesichert. Der Förderantrag wurde auch bei der Lokalen Aktionsgruppe Havelland eingereicht. Ausgereicht werden die Fördermittel jedoch durch das Land. „Die Situation ist, dass der Anteil für den Feuerwehrbau nicht gefördert wird“, erklärt die Amtsdirektorin. Daran scheitere das Gesamtvorhaben.

Amtsbrandmeister Holger Püschel drängt auf eine Lösung

Amtsbrandmeister Holger Püschel drängt auf eine Lösung.

Quelle: Norbert Stein

Ein generationsübergreifendes Dorfgemeinschaftshaus ohne Feuerwehrräume müsste die Gemeinde Kotzen wiederum alleine finanzieren. Dazu ist die Gemeinde auf absehbare Zeit nicht in der Lage,. Sie hat einen unausgeglichenen Haushalt. Und für einen eigenen Feuerwehrneubau würde das Amt keine Förderung bekommen.

Haus wird dringend gebraucht

Ein Dilemma: Die Gemeinde verfügt über kein eigenes Haus. Die Ortsbeirat, die Vereine und der Jugendclub nutzen von der Gemeinde angemietete Räume. Rund 300 Einwohner hat Kotzen. Dem gesellschaftlichen Leben im Dorf wäre ein neues generationsübergreifendes Mehrzweckgebäude dienlich.

Die Feuerwehrräume im Anbau wären auch unbedingt nötig. Die Ortsfeuerfeuerwehr Kotzen mit einer aktiven Jugendarbeit und gut funktionierender Einsatzgruppe hat kein eigenes Gerätehaus. Das Einsatzfahrzeug ist privat untergebracht. 2015 ist der Mietvertrag ausgelaufen, wurde aber um zwei Jahre verlängert, weil der Feuerwehr eigene Räume fehlen.

Nun wird eine Garage gesucht

Die Feuerwehr kann das private Gebäude vorerst weiter nutzen, bis eine Lösung gefunden ist. Der Feuerwehr vernünftige Bedingungen zu schaffen, ist Aufgabe des Amtes Nennhausen. „Es iost unverständlich, dass der Feuerwehrteil nicht gefördert wird“, meint der Vorsitzende des Amtsausschusses, Michael Spieck. Weil es aber so ist, muss das Amt für die Ortsfeuerwehr andere Räume finden. Amtsbrandmeister Holger Püschel schlägt Alarm: „Die Zeit drängt. Wir brauchen endlich eine vernünftige Lösung in Kotzen.“

Von Norbert Stein

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