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Havelland Feuerwehr baut neues Nachwuchsteam auf
Lokales Havelland Feuerwehr baut neues Nachwuchsteam auf
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07:10 10.01.2018
Die Rathenower Feuerwehr zeigte den Schülern aus Hohennauen die Technik. Auch das Tanklöschfahrzeug, das 2016 in Dienst gestellt wurde. Quelle: mkn
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Hohennauen

Die Ortsfeuerwehr und die Kleine Grundschule Hohennauen pflegen eine gute Zusammenarbeit. Immer wieder besuchen Kinder die Feuerwehrleute in ihrem Gerätehaus vor dem Schulhof. Der Gegenbesuch lässt nicht lange auf sich warten. Die Ortsfeuerwehr beteiligt sich regelmäßig an Schulfesten oder organisiert beim Sommerfest des Dorfes für die Kinder Feuerwehrspiele.

Wieder zu Besuch

Nun war Ortswehrführer Guido Kujath mit einigen Kameraden wieder in der Kleinen Grundschule zu Besuch, wo sie Schülern der Klassen 3 und 4 an einem Projekttag mit dem Thema „Feuer“ aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit berichteten und Brandschutzwissen vermittelten.

Die Feuerwehr Hohennauen will eine Nachwuchsabteilung aufbauen. Dazu gab es jetzt eine spezielle Schulstunde in der Kleinen Grundschule Hohennauen. Quelle: Norbert Stein

Zum Abschluss des besondere Unterrichts besuchten sie mit den Schülern die Feuerwache der Rathenower Feuerwehr und bekamen einen Einblick in die Arbeit der Stadtfeuerwehr. Die Kinder seien sehr interessiert gewesen, berichtet Guido Kujath. „Die Nachwuchsarbeit ist uns sehr wichtig“, sagt der Hohennauener Ortswehrführer. Und kündigt an: „Wir wollen wieder eine Jugendfeuerwehr aufbauen“.

Früher eine Nachwuchsabteilung

Die Hohennauener Ortsfeuerwehr hatte viele Jahre eine Nachwuchsabteilung. 2017 wurde die Jugendfeuerwehr aufgelöst, weil der Nachwuchs fehlte. Zuletzt waren noch sechs Mädchen und Jungen Mitglied, sie erreichten aber im Verlauf der Zeit die zulässige Altersgrenze für eine Jugendfeuerwehr. Mit 18 Jahren schieden sie aus der Jugendfeuerwehr.

Vier blieben dabei

Vier Jugendliche blieben der Feuerwehr treu und wurden in den aktiven Dienst der Ortsfeuerwehr übernommen. „Vier von sechs ist ein gutes Ergebnis“, sagt Guido Kujath und sieht seine Auffassung bestätigt, dass sich gute Nachwuchsarbeit lohnt. Notwendig ist sie allemal, weil ältere Kameraden mit 65 Jahren aus dem aktiven Dienst ausscheiden und dafür ausgebildete junge Leute nachrücken müssen.

Unterstützung der Eltern

Auch in Hohennauen mit derzeit 22 aktiven Kameraden in der Ortsfeuerwehr. Um dabei nicht den Anschluss zu verlieren, möchte die Ortsfeuerwehr 2018 wieder mit dem Aufbau einer neuen Jugendfeuerwehr beginnen. Dabei setzt sie auf die Unterstützung der Eltern, die den Kindern über den Sinn einer guten Feuerwehr berichten sollen und die bewährte Zusammenarbeit mit der Kleinen Grundschule.

Begeisterung wecken

Vor allem aber muss es gelingen, Kinder im Alter von acht bis 10 Jahren für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Die Ortsfeuerwehr selbst benötigt dafür Ausbilder, die sich mit Wissen und Begeisterung für den Nachwuchs engagieren.

Das ist nicht alles

Damit allein ist es aber noch nicht getan. Die Ausbilder müssen auch Zeit haben, wenn die Kinder und Jugendliche nach dem Schulunterricht ihre Freizeit bei der Feuerwehr gestalten möchten. Derzeit bestehen im Amt Rhinow drei gut funktionierende Jugendfeuerwehren mit 36 insgesamt Mitgliedern.

Von Norbert Stein

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