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Havelland Feuerwehr braucht ein eigenes Gebäude
Lokales Havelland Feuerwehr braucht ein eigenes Gebäude
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11:17 29.03.2018
Amtsdirektorin Ilka Lenke und Amtsbrandmeister Holger Püschel von dem Gebäude, das die Feuerwehr Kotzen derzeit nutzt.   Quelle: Norbert Stein
Kotzen

 Der Nennhausener Amtsbrandmeister Holger Püschel und die Verwaltungschefin des Amtes, Ilka Lenke, schätzen die Einsatzbereitschaft und Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Kotzen. „Auf die Ortsfeuerwehr ist Verlass, sie leistet eine gute Arbeit “, sagt der Amtsbrandmeister bei einem Termin vor dem Feuerwehrhaus in Kotzen. Dabei sind die Voraussetzungen, unter denen die Kameraden mit Ortswehrführer Robert Fechner an der Spitze ihren ehrenamtlichen Dienst versehen, schlecht. Die Situation bereitet dem Amt schon seit längerer Zeit zunehmende Sorgen.

Fahrzeuge, Geräte und Bekleidung der Ortsfeuerwehr Kotzen sind in einem Gebäude untergebracht, das nur gemietet ist. Der Mietvertrag wurde immer wieder um zwei Jahre verlängert und endet nun zum 31. Dezember. Verhandlungen mit dem Vermieter, der selbst Mitglied der Feuerwehr ist, zu einer Vertragsverlängerung für einen längeren Zeitraum führt das Amt bereits. Die Erfolgsaussichten sind gering. Einem Mietvertrag für mindestens zehn Jahre würde der Vermieter, so erklärt die Amtsdirektorin, nur zustimmen, „wenn das Amt in den Ausbau des Gebäudes investiert“. Dazu gehören auch die Sanitäreinrichtungen, das Einfahrtstor und weitere Sanierungsarbeiten. „Dazu ist das Amt aber nicht bereit“, sagt Ilka Lenke.

Die Amtsdirektorin hat nun Gespräche mit Landrat Roger Lewandowski, Kreisbrandmeister Lothar Schneider und ihrer eigenen Feuerwehrspitze im Amt geführt. Zudem habe sie, Lenke, den Amtsausschuss . Es gibt zwei Lösungsansätze. Entweder ein Neubau mit Hilfe des Landes aus dem Programm zur Förderung des Ausbaus und des Erhalts der Feuerwehrinfrastruktur. Ob Kotzen Chancen hat in das Förderprogramm aufgenommen zu werden, ist ungewiss, weil die Anzahl der Antragsteller hoch ist. Oder man folgt dem Vorschlag von Kreisordnungsdezernent Henning Kellner (SPD): Das Amt soll die Investition mit Hilfe eines Kredites stemmen. Realisiert werden könnte der Neubau nach einer öffentlichen Ausschreibung durch einen Dritten. Das Amt kann das neue Gerätehaus mieten, kaufen oder durch Mietkauf erwerben.

Die Amtsdirektorin soll nun Zahlen zum Modell, das Henning Kellner vorgeschlagen hat, einholen und prüfen, ob Kotzen im Landesförderprogramm Berücksichtigung finden könnte. „Danach wird der Amtsausschuss entscheiden, welche Variante für Kotzen umgesetzt werden könnte“, sagt Ilka Lenke. Seit sechs Monaten bemühe sie sich intensiv um eine Lösung. „Aber ein Bauvorhaben benötigt auch Zeit“, sagt sie weiter und bittet die Kotzener Feuerwehrleute dafür um Verständnis.

Von Norbert Stein

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