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Havelland Feuerwehr sucht ständig Nachwuchs
Lokales Havelland Feuerwehr sucht ständig Nachwuchs
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00:19 29.11.2017
Die Einsatzkräfte üben die Rettung einer Person, die unter einem umgestürzten Baumstamm eingeklemmt ist. Quelle: Norbert Stein
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Friesack

Christoph Bajohr (30) und Sven Scharschmidt (26) setzen ihre Schutzhelme auf und eilen vom Gerätehaus über den Hof zu ihren Kameraden. Die sind gerade dabei, die Rettung einer verletzten Person zu üben, die unter einem umgestürzten Baumstamm liegt. Dazu wird die Übungspuppe mit Hilfe von Technik aus der bedrohlichen Lage unter dem dicken Stamm befreit. Anschließend üben sie einen Einsatz mit Leitern.

Eigentlich hatten die beiden Feuerwehrleute gehofft, dass ihnen viele Friesacker dabei zuschauen. Denn die Übung war als Tag der offenen Tür – als so genannter Schnuppertag – angekündigt, um weitere Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen. Doch Dauerregen sorgte für sehr ungemütliches Novemberwetter. Dieses hielt am Samstag die Besucher fern von der Feuerwehrwache in der Kleßener Straße. Stefan Scharschmidt hatte dafür durchaus Verständnis. „Es ist heute einfach kein Tag zum Zuschauen und Mitmachen“, sagte der stellvertretende Friesacker Amtsbrandmeister.„Beim nächsten Mal kommen dann bestimmt wieder Interessierte.“

Die Feuerwehrleute spulen dennoch ihr geplantes Ausbildungsprogramm ab. Wie Christoph Bajohr und Sven Scharschmidt in einer Pause erzählen, haben sie einst in der Jugendfeuerwehr angefangen und damit eine sinnvolle Freizeitgestaltung gefunden. Deshalb raten die beiden inzwischen gestandenen Feuerwehrmänner den Kindern und Jugendlichen, ebenfalls bei der Feuerwehr mitzumachen.

An ihrer Freiwilligen Feuerwehr schätzen Christoph Bajohr und Sven Scharschmidt die gemeinsame Bereitschaft von Frauen und Männern, in Notsituationen Hilfe zu leisten und Menschen zu retten. Die Kameradschaft unter den Feuerwehrleuten ist für sie ebenfalls eine wichtige Motivation für das Ehrenamt Feuerwehr. Sven Scharschmidt hat es zudem zum Beruf gemacht. Er arbeitet bei der Werksfeuerwehr Berlin.

43 Frauen und Männer sind in der Kleinstadt Friesack Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Der Altersdurchschnitt liegt bei 35 Jahren. Wehrführer Björn Rackwitz kann mit einer zuverlässigen Truppe zu Einsätzen ausrücken. Damit das so bleibt, benötigt aber auch die Friesacker Wehr neue Mitglieder.

Die Nachwuchsgewinnung hat hohen Stellenwert und dafür werden regelmäßig Ausbildungstage organisiert, bei denen Besucher Feuerwehratmosphäre schnuppern können und die Möglichkeit haben, Technik kennen zu lernen, mit Kameraden zu sprechen und ihnen bei Übungen zu zuschauen. Die offenen Ausbildungstage sollen den Besuchern Lust machen auf Feuerwehr, sie sollen im besten Fall selbst Mitglied zu werden.

Der stellvertretende Amtsbrandmeister denkt dabei nicht nur an Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr. „Wir sind auch an Quereinsteigern interessiert“, sagt er und meint damit Erwachsene im besten Feuerwehralter. Als Beispiele nennt er ortsansässige Handwerker, Architekten und andere Selbstständige, die man gern für die Feuerwehr gewinnen möchte.

Von Norbert Stein

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