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Havelland Feuerwehren halten Rückschau
Lokales Havelland Feuerwehren halten Rückschau
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00:19 29.11.2017
Amtsbrandmeister  Michael Mirschel (links) und sein Stellvertreter Ralf Köpcke ehren Burkhard Henning. Quelle: foto: Norbert Stein
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Witzke

Es gibt Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden. Besonders unter Feuerwehrleuten nicht. So begann die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rhinow am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus Witzke ungewöhnlich. Amtsbrandmeister Michael Mirschel überraschte die Abordnungen der zehn Ortsfeuerwehren zur Begrüßung mit einer großen Torte, verziert mit der Abbildung eines Feuerwehreinsatzes zur Beseitigung von Sturmschäden. Die entwurzelten Bäume und Einsatzfahrzeuge auf der Torte waren aus Marzipan, Schokolade und weiteren Leckereien. „Das Amt möchte euch auf diese Weise Dank sagen, insbesondere für die Beseitigung der Sturmschäden im Oktober“, so Michael Mirschel. Und so wurde zum Auftakt der Jahreshauptversammlung erst einmal Torte gegessen.

Später der Bericht

Erst danach gab der Amtsbrandmeister seinen Bericht zur Arbeit der Feuerwehren in diesem Jahr. 117 Frauen und Männer sind derzeit im Amt Rhinow Mitglied einer Ortsfeuerwehr. „Damit ist die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr annähernd konstant“, erklärte Michael Mirschel. Über die Hälfte der Einsatzkräfte sind 45 Jahre und älter. Es sei, so Mirschel, eine ständige Aufgabe in allen Dörfern, neue Mitglieder zu gewinnen.

Die Besucher hörten aufmerksam zu. Quelle: Norbert Stein

66 Einsätze stehen für 2017 bisher zu Buche, oftmals wurden mehrere Ortsfeuerwehren alarmiert. 45 Einsätze waren technische Hilfeleistungen. Ein Großbrand des Holzlagers in Wassersuppe, der Flächenbrand bei Elslaake, mehrere Hilfeleistungen beim Verkehrsunfällen und die Beseitigung von Ölspuren sind Beispiele aus der Jahresstatistik. In Kleßen wurde auf einem ausgedienten Schornstein ein Storchennest neu hergerichtet. Die Ortsfeuerwehr Spaatz war mit einer Hochleistungspumpe im Sommer nach starken Regenfällen zum Hochwassereinsatz in Falkensee, Brieselang und Velten.

Der Oktobersturm

Die Beseitigung der Sturmschäden im Oktober erforderte von den Feuerwehrleuten besonderen Einsatz, zumal Stromausfälle und gestörte Funkverbindungen die Wehrleute behinderten. „Die Ortsfeuerwehren haben in solchen Situationen ein hohes Maß an Eigenverantwortung bewiesen“, lobte der Amtsbrandmeister. Zudem halfen Agrargenossenschaften und Landwirtschaftsbetriebe mit technischem Gerät. „Das war eine wertvolle Hilfe“, so Mirschel.

Volker Gernt, Wolfgang Reitz und Birgit Schmidtke (v.r.) werden  für 40 Jahre Mitglieder in der Feuerwehr geehrt. Quelle: Norbert Stein

Amtsdirektor Jens Aasmann dankte den Feuerwehrleuten und Helfern für ihren Einsatz und sicherte weitere notwendige Investitionen zu. In der einer Diskussion war die Anschaffung weiterer leistungsfähiger Motorkettensägen gefordert worden. Daniel Weber, Vorsitzender Kreisfeuerwehrverbandes Havelland erklärte, der Verband werde sich für eine bessere Würdigung der Feuerwehrarbeit einsetzen.

Aus- und Weiterbildung

Feuerwehrleute müssen sich ständig aus- und weiterbilden. Die Nachweise in den Ortsfeuerwehren über 40 Ausbildungsstunden für jeden Kameraden im Jahr mahnte der Amtsbrandmeister kritisch an. 2017 wurde erstmals ein gemeinsamer Ausbildungstag der Ortsfeuerwehren organisiert.

Das sei, so Mirschel, ein Erfolg gewesen. Daher plane im kommenden Jahr die Fortsetzung.

Von Norbert Stein

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