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Havelland Feuerwehren proben den Ernstfall
Lokales Havelland Feuerwehren proben den Ernstfall
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02:15 12.04.2017
An den einzelnen Stationen wurde jeder Handgriff geübt. Quelle: Norbert Stein
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Rhinow

Die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Rhinow vereint zehn Ortsfeuerwehren.Denen bereitet die Sicherung der Einsatzbereitschaft zunehmend Probleme, besonders am Tag, weil viele Feuerwehrleute auswärts arbeiten. Oftmals werden deshalb zu Einsätzen mehrere Ortsfeuerwehren gleichzeitig alarmiert. Wenn es die Situation erfordert, bilden sie beim Löschen von Bränden und technische Hilfeleistungen einen gemeinsamen Einsatztrupp.

Hand in Hand

Sie arbeiten Hand in Hand zusammen und müssen dafür nicht nur die Technik ihrer eigenen Ortsfeuerwehr beherrschen, sondern auch die Ausrüstung der Einsatzfahrzeuge ihrer Ortsfeuerwehren aus den Nachbardörfern.

Am Rhi wurde Wasser aus dem Fluss geholt. Quelle: Norbert Stein

So ein Einsatz verlangt Übung und deshalb organisierte der Rhinower Amtsbrandmeister Michael Mirschel mit weiteren Führungskräften am Samstag den ersten gemeinsamen Ausbildungstag der Ortsfeuerwehren. „Gemeinsam sind wir die Feuerwehr des Amtes Rhinow und so soll der Ausbildungstag auch die Gemeinschaft stärken“, sagte Mirschel während der Übungen, an denen 68 Feuerwehrleute aus allen Ortsfeuerwehren teilgenommen haben.

Sechs verschiedene Stationen

An sechs Stadtionen übten sie den gemeinsamen Einsatz im Ernstfall, frischten Kenntnisse auf und lernten die Technik ihrer Nachbarn kennen. Damit das Ausbildungsziel erreicht wird, bildeten die teilnehmenden Ortsfeuerwehren gemischte Teams, die im Wechsel die Stationen absolvierten. Jede Stadion war mit Ausbildern besetzt. Sie leiteten die Übungen, gaben Hinweise und Ratschläge für einen gemeinsamen Einsatz.

Mit Leitern auf das Dach

Neben einer Garage auf dem Gelände der Rettungswache übte am Vormittag Ausbilder Ralf Köpcke mit Feuerwehrleuten aus Spaatz, Wolsier, Gülpe, Großderschau und Rhinow. Ein Mann habe sich bei Arbeiten auf einem Dach verletzt und werde bereits von Notärzten betreut. Der Mann müsse zur weiteren medizinischen Versorgung vom Dach geholt werden. Eine Drehleiter stehe dafür nicht zu Verfügung, schilderte Ralf Köpcke dem Team die Übungssituation mit einer Rettungspuppe. Mit tragbaren Leitern holte das Übungsteam die Rettungspuppe als angenommenen verletzten Mann vom Dach.

Von diesem Dach war eine Person herunterzuholen. Quelle: Norbert Stein

Solche Situationen gemeinsam zu üben sei richtig und sinnvoll, sagte Ingo Bünsch, Ortswehrführer aus Spaatz, während die Ausbilder Stefan Schneider und Karsten Redwanz mit einem anderen Trupp das Binden typischer Feuerwehrknoten und den Einsatz von Rettungsleinen übten. Den Einsatz hydraulischer Geräte zur Rettung von Personen, die unter Betonlasten oder Baumstämmen eingeklemmt sind, übten die Feuerwehrleute auf einem Lagergelände. Daniel Weber führte die Hydraulikgeräte vor und erläuterte ihren richtigen Einsatz, wie zum Beispiel zur Rettung von eingeklemmten Personen bei einem Fahrzeug- oder Arbeitsunfall.

Worauf es ankommt

Bei allem Willen schnell helfen zu wollen sei aber stets zu beachten, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte Vorrang hat, betonte Daniel Weber. Die Anwendung eines Greifzuges, das Ziehen von Lasten und die Fahrzeugsicherung standen im Mittelpunkt einer weiteren Ausbildungsstation, die Peter Kujath leitete.

Am Rhin übten die Teams an zwei Stationen die Wasserversorgung aus offenen Gewässern für einen möglichen Löscheinsatz. Ausbilder Henry Klare nutze dafür die Technik der Ortsfeuerwehr Kleßen und Ausbilder Gerald Bayer das mit einer Vorbaupumpe ausgestattete Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr Spaatz. Wie die Vorbaupumpe zum Einsatz kommt und wie eine Saugleitung zur Entnahme vom Wasser aus einem Graben, See oder Fluss aufgebaut wird, erläuterte Sebastian Lange von der Ortsfeuerwehr Spaatz den Übungstrupps. Der Ausbildungstag sei für alle Teilnehmer ein Erlog gewesen, wertet Amtsbrandmeister Michael Mirschel.

Es war ein intensives Tagestraining. Quelle: Norbert Stein

Von Norbert Stein

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