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Filmischer Blick in Rathenows Geschichte

Auftakt zu 800-Jahr-Feierlichkeiten Filmischer Blick in Rathenows Geschichte

Bänkelsänger, Großer Kurfürst und Zietenhusar gehörten am Sonntagvormittag zu den rund 450 Besuchern im ehemaligen Ausflugslokal Bellevue, dem heutigen Haveltorkino. Gemeinsam erlebten sie einen ebenso gelungenen wie emotionalen Auftakt zu den Jubiläumsveranstaltungen 800 Jahre Rathenow.

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Bürgermeister Ronald Seeger im Haveltor-Kino.

Quelle: Norbert Stein

Rathenow. Bänkelsänger, Großer Kurfürst und Zietenhusar gehörten am Sonntagvormittag zu den rund 450 Besuchern im ehemaligen Ausflugslokal Bellevue, dem heutigen Haveltorkino. Gemeinsam erlebten sie einen ebenso gelungenen wie emotionalen Auftakt zu den Jubiläumsveranstaltungen 800 Jahre Rathenow.

Christl Schneewind, Betreiberin des Hauses, hatte alle vier Kinosäle geöffnet für Vorführungen aus der Geschichte der Stadt. An einem Stand im Foyer wurden Souvenirs zum Stadtjubiläum zum Kauf angeboten. Eine leckere Verführung zu 800 Jahre Rathenow hatte zudem Bäckermeister Ingo Möhring kreiert. Seine „Rathenower Happen“ konnten am Sonntag ebenso von den Kinobesuchern im Foyer probiert werden. „Passend zum Anlass haben sie etwas von schwedischer Apfel-Sahne-Torte“, erklärte Möhring den Geschmack seiner kleinen Köstlichkeiten.

Ins Haveltorkino gekommen war auch Heinz Peter Wenzel. Gearbeitet hat er früher in den Rathenower Optischen Werken und nach der Wende zeitweilig in den alten Bundesländern. Seiner Heimatstadt Rathenow ist er dabei aber stets treu geblieben und hat sogar einst eine „Havelland-Hymne“ geschrieben. Der Gemischte Chor Rathenow unter Leitung von Heidi Dummer hat sie am Sonntag im großen Kinosaal gesungen, wie auch Havelland-Lieder von Walter Specht und Franz Fischer.

Zuvor hatten die Westhavelländischen Jagdhornbläser mit der „Märkischen Heide“ die erste Veranstaltung zum 800. Stadtjubiläum eröffnet. Bürgermeister Ronald Seeger nutzte seine Begrüßungsrede zu einem Streifzug durch die Geschichte der Stadt und deren Ursprung in der Besiedlung des Havellandes. „800 Jahre Rathenow sind ein Fest für alle Bürger“, sagte Seeger im Haveltorkino vor vollen Besucherrängen. „Und nicht, wie einige behaupten, etwas für Bonzen.“

Nach Seegers Worten begannen die Filmvorführungen. 90 überaus kurzweilige Minuten dauerte die Vormittagsvorstellung, für die der Amateurfilmer Eberhard Rabe historische Bilder und Filme aus der Geschichte der Stadt ausgesucht und zusammengestellt hatte. Zwei Defa-Streifen über die Optik und das Bauwesen in der Stadt Rathenow wurden gezeigt, auch Beiträge des DDR-Fernsehens aus und über die Stadt und ein Abendgruß des Sandmännchens, in dem sich Taddeus Punkt und sein Hund Struppi einst auf Spurensuche zur Herkunft der Brille begaben.

Zur Aufführung kamen außerdem Aufnahmen vom Amateurfilmstudio Premnitz, dem Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und dem Festumzug anlässlich der Feierlichkeiten zu 775 Jahre Rathenow. Fernsehbeiträge über die Landesgartenschau 2006 und ein Rathenower Imagefilm zur Auszeichnung als Stadt der Unternehmen 2015 mit Bundesgartenschau rundeten die Vormittagsvorführung ab. Weitere Filme wurden nach der Mittagspause gezeigt.

Von Norbert Stein

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