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Havelland Fleischer, Pfleger und Busfahrer gesucht
Lokales Havelland Fleischer, Pfleger und Busfahrer gesucht
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18:55 30.11.2016
Der Arbeitsmarkt im Havelland bleibt weiter robust. Quelle: Jan Woitas
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Havelland

Wie von Arbeitsmarktexperten erwartet, sind die Arbeitslosenzahlen im November leicht angestiegen. „Trotzdem verzeichnet das Havelland den niedrigsten Bestand seit der Wende und rutscht erstmalig in einem November unter 6000 Arbeitslose“, so Simone Hirschmann, Bereichsleiterin Havelland in der Agentur für Arbeit Neuruppin. Dass der Anstieg sich in Grenzen hielt, läge vor allem an der für einen November guten Witterung.

5804 Menschen – also 6,8 Prozent – waren im abgelaufenen Monat ohne Arbeit. Das sind nur knapp 70 Arbeitslose mehr als im Oktober und sogar 365 weniger als noch vor einem Jahr zur gleichen Zeit. „Die Arbeitsmarktentwicklung ist weiterhin als robust zu betrachten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen gesunken“, so Hirschmann. Der Arbeitsmarkt im Havelland bleibt trotzdem weiter geteilt. Die Geschäftsstelle Nauen steht mit einer Quote von 5,2 Prozent weiter an der Spitze des Agenturbezirks. In Rathenow ist die Quote im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 10,9 Prozent geblieben. Im Vorjahresmonat lag sie noch bei 11,5 Prozent und ist somit im Jahresvergleich deutlich gesunken.

Insgesamt wurden im November 420 freie Stellen gemeldet. Spitzenreiter ist der Einzelhandel mit 166 Stellen. Hier wird im Hinblick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft aufgerüstet. 135 Arbeitsplätze besetzten allein die großen Versandhändler neu, in dieser Woche erfolgen bei Amazon die letzten Einstellungen. Auch der Bereich Verkehr und Logistik suchte im November neue Mitarbeiter. 76 neue Stellen wurden hier ausgeschrieben, 62 davon bei Zalando. Der Versandhändler sucht aktuell Lagerarbeiter – auch in Teilzeit. Zudem meldete ein weitereres Unternehmen einen großen Bedarf an Berufskraftfahrern. Dieser Arbeitgeber bietet sogar Qualifizierungen an.

Im Gesundheits- und Sozialwesen werden, wie in den vergangenen Monaten, besonders Alten-, Gesundheits- und Krankenpfleger gesucht. Insgesamt wurden in diesem Bereich 30 Stellen gemeldet – davon allein 16 in der ambulanten Pflege und in Heimen. Zu weiteren Engpassberufen im Havelland zählen neben Augenoptikern und Busfahrern außerdem Werkzeugmacher, Anlagenmechaniker, Fleischer und Mechatroniker.

Förderschwerpunkt zur Fachkräftesicherung bleibt die berufliche Weiterbildung. Zudem ist die Anzahl an Sprachkursen für geflüchtete Menschen gestiegen. Die Fremdenförderung wird vom Bundesamt für Flüchtlinge (Bamf) erledigt. Bei der Integration von Flüchtlingen gab es in den vergangenen Monaten im Havelland immer wieder Erfolgsgeschichten zu verzeichnen, so auch im November. „Seit dem 14. November absolviert eine Asylbewerberin aus Kenia eine Einstiegsqualifizierung zur Konditorin bei einem Bäcker in Rathenow“, so Simone Hirschmann. Insgesamt waren im November 269 Flüchtlinge und Asylbewerber im Havelland arbeitslos gemeldet. Das sind 17 Menschen weniger als noch im Oktober.

„Für den Dezember erwarten wir saisonbedingt nochmals einen Anstieg der Arbeitslosigkeit“, so Hirschmann.

Von Laura Sander

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