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Flüchtlinge im Gemeindehaus in Seeburg

Vorschlag der Grünen-Fraktion Flüchtlinge im Gemeindehaus in Seeburg

Die Fraktion der Grünen der Dallgower Gemeindevertretersitzung hat vorgeschlagen, zwei Flüchtlingsfamilien im Gemeindehaus Seeburg unterzubringen. Das steht größtenteils leer. Der Landrat soll die Möglichkeit prüfen.

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Das Dachgeschoss des Seeburger Gemeindehauses.

Quelle: Peter-Paul Weiler

Dallgow-Döberitz. Das Gemeindehaus von Seeburg steht zum großen Teil unbenutzt leer, hier könnten zwei Flüchtlingsfamilien untergebracht werden. So sieht es die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Gemeindevertretung Dallgow-Döberitz. Am Donnerstagabend hat sie ihren Vorschlag im Ortsbeirat Seeburg vorgestellt, in einem Schreiben an den Landkreis Havelland bittet sie diesen zu prüfen, ob das Gebäude als kleine Flüchtlingsunterkunft geeignet ist. „Das Haus steht an einer zentralen Stelle der Siedlung. Es bietet genügend Raum zur Unterbringung von zwei Flüchtlingsfamilien, verfügt über eine Toilette und eine kleine Küche im Obergeschoss. Es müsste lediglich eine Dusche nachgerüstet werden“, erklärt Petra Budke von den Grünen. „Die Willkommensinitiative Dallgow, zu der auch Mitglieder aus Seeburg gehören, unterstützt dieses Vorhaben und würde das Haus herrichten und sich um die Flüchtlinge kümmern“, sagt Budke.

Der Seeburger Ortsbeirat hat mit dem Gebäude andere Pläne. Er will das nur sporadisch für Versammlungen genutzte Haus verkaufen, um Mittel für ein anderes Projekt zu erlangen. „Wir brauchen dringend ein neues Feuerwehrgebäude, dort könnte ein Sozial- oder Gemeinschaftsraum integriert werden“, sagte Ortsvorsteher Harald Wunderlich (Freie Wähler). Über den eventuellen Verkauf müsste die Gemeindevertretersitzung beschließen, der Ortsbeirat hat sich dafür ausgesprochen. Der Ortsbeirat sperre sich nicht gegen Flüchtling, habe aber auch Bedenken gegen den Ort, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln so gut wie nicht zu erreichen sei. „Wir wollen jetzt aber abwarten, was eine Prüfung des Landkreises ergibt“, sagte Wunderlich. Es sei nicht klar, ob das Gebäude überhaupt geeignet sei. Grund dafür ist, dass Fluchtwege müssen geschaffen werden und die Sanitäranlagen erneuert werden müssten. Wunderlich gehe davon aus, dass gegebenenfalls der Landkreis diese Kosten übernehme.

Von maz-online

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