Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Flutlichtanlage soll Ende November fertig sein

Rathenow Flutlichtanlage soll Ende November fertig sein

Am Volkssportpark Vogelgesang in Rathenow (Havelland) haben die Bauleute die Vorrichtungen für die neue Flutlichtanlage in den Boden gebohrt. Geplant ist, am 30. November das Licht einzuschalten. Für den FSV Optik geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Das wurde am Mittwoch beim herbstlichen Treffen der Förderer und Freunde des Vereins deutlich.

Voriger Artikel
Mercedes ausgebrannt – Zeugen gesucht
Nächster Artikel
Jugendklub Preju bleibt ein Jahr länger am See

Insgesamt 50 Besucher kamen Treffen der Freunde und Sponsoren des FSV Optik Rathenow.

Quelle: Joachim Wilisch

Rathenow. Das Summen und Brummen der Pumpenmotoren war weithin zu hören, als sich am Mittwoch die Freunde und Sponsoren des FSV Optik Rathenow zum traditionellen Herbsttreffen im Sportplatzhaus am Volkssportpark Vogelgesang versammelten.

Pumpen holen Wasser raus

Die Pumpen drücken Wasser aus den Bohrlöchern, die für die neue Flutlichtanlage gesetzt wurden. „Wenn alles glatt läuft, dann machen wir hier am 30. November das Licht an“, sagte Trainer und FSV-Geschäftsführer Ingo Kahlisch den Gästen, unter ihnen auch der designierte Kandidat der SPD für die Rathenower Bürgermeisterwahl, Thomas Baumgardt.

Ein lang gehegter Wunsch

Wenn das Flutlicht zum ersten Mal strahlt, dann geht ein lang gehegter Wunsch der Vereins in Erfüllung. Abendspiele sind wesentlich attraktiver für die Zuschauer, weiß Ingo Kahlisch. Das möchte er mit seinem Verein nutzen.

Man braucht gute Freunde

Ohne Freunde und Sponsoren aus der Stadt und der Region wäre es nicht möglich, den Fußballbetrieb beim FSV aufrecht zu erhalten. Nicht ohne Stolz erzählt Ingo Kahlisch die Erfolgsgeschichten seiner Jungs, die zum Teil schon in der Regionalliga gespielt haben und derzeit die Oberliga Nordost souverän anführen. Einer ist im Studium, der andere macht eine Lehre beim Steuerberater, weitere machen kaufmännische Ausbildungen. „Mir ist wichtig, dass die Fußballer der ersten Mannschaft alle einen Beruf lernen, von dem man leben kann“, sagt Kahlisch.

Modell für Rathenow

Das Modell des FSV Optik „Schule-Studium-Beruf-Fußball“ sei deshalb in Rathenow ohne Alternative. Gerade hier bringen sich auch Sponsoren ein, sie halten Ausbildungsplätze vor. So soll es weitergehen, wenn der FSV in dieser Saison den Aufstieg in die Regionalliga packen sollte. „Das ist ja alles noch weit weg“, sagte Kahlisch am Mittwoch. Eine Regionalliga-Saison ist allerdings deutlich teurer. „Da brauchen wir den einen oder anderen Euro“, warb der Trainer.

Thema Stadtmarketing

Darüber hinaus sei es wichtig, so Kahlisch weiter, sich mit Vertretern der Stadt Rathenow und des Landkreises zusammenzusetzen. „Wir brauchen unbedingt ein Sport- und Stadtmarketing, denn das würde der Stadt viel bringen – und dem Sport auch.“

Am Samstag gegen Babelsberg

Am Samstag steht zunächst – noch ohne Flutlicht – der Landespokalkracher auf dem Spielplan. „Gegen Babelsberg haben wir nichts zu verlieren. Wir können frei spielen“, sagte Kahlisch am Mittwoch zu den Gästen. Die Begegnung sei auch für die Fußballer ein Höhepunkt. „Überbewerten darf man es nicht, wichtig sind auch unsere Leistungen in der Liga.“

Nicht unbesiegbar

Trotzdem: am Mittwoch wurden Erinnerungen an das Pokalfinale gegen Babelsberg wach, das der FSV Optik gewonnen hatte. Den Nimbus der Unbesiegbaren hat das Team aus Potsdam nicht. „Aber wenn die einen guten Tag erwischen, dann kann man sie nur schwer schlagen“, sagt Eckhard Wilke vom Sportreferat des Landkreises.

Von Joachim Wilisch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg