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Benefizkonzert zum Abschluss des ersten Jahres

Dorfkirche Döberitz Benefizkonzert zum Abschluss des ersten Jahres

Mit einem Benefizkonzert hat der Förderverein für die Döberitzer Kirche den Abschluss seines Gründungsjahres gefeiert. Marcell Fladerer-Armbrecht, Domkantor in Brandenburg/H., spielte dazu am Dienstagabend auf der Döberitzer Orgel. Mit 90 Zuhörern war die Kirche gut gefüllt und der Verein nahm Spenden von 525 Euro ein.

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Der Brandenburger Domkantor Marcell Fladerer-Armbrecht beim Orgelspiel in der Döberitzer Kirche.

Quelle: Bernd Geske

Döberitz. Ein flottes erstes Jahr hat der Förderverein für die Döberitzer Kirche hingelegt. Im Januar hatte Pfarrer Hans-Dieter Kübler der Öffentlichkeit erstmals mitgeteilt, dass es angebracht wäre, einen Förderverein zu gründen, denn das Dach der Kirche sei sehr marode. Bereits am 5. März fand die Gründungsversammlung des Vereins statt und er verzeichnete auf Anhieb 27 Mitglieder. Schon am 29. März gab es das erste Benefizkonzert, das mit 130 Gästen sehr gut besucht gewesen ist. Im Mai ließ dann Pfarrer Hans-Dieter Kübler wissen, dass es schon einen ersten Termin gibt mit den Verantwortlichen für das ILE-Förderprogramm. Am Dienstagabend nun hat Marcell Fladerer-Armbrecht, Domkantor in Brandenburg/H., mit seinem Benefizkonzert auf der Döberitzer Orgel das letzte Glanzlicht im Gründungsjahr des Fördervereins gesetzt.

Die Baukosten liegen bei 160 000 Euro

Im Mai 1700 ist ganz Döberitz einschließlich Kirche abgebrannt.

Die Zahl 1781 auf der Wetterfahne verrät, dass der Neubau in diesem Jahr wohl abgeschlossen worden ist.

Unbedingt saniert werden muss jetzt das Dach. Die Kostenschätzung ergab 160 000 Euro. Bei 75 Prozent Förderung ergibt das einen Eigenanteil von 40 000 Euro.

Förderverein Kirche Döberitz, IBAN: DE90 1609 1994 0002 0582 00.

„Wir sind noch nicht so weit, wie wir sein wollten“, zeigt sich dagegen Roland Bohm, der Vorsitzende des Fördervereins, im Gespräch mit der MAZ ein wenig unzufrieden. In der Tat waren bereits Hoffnungen geweckt worden, gleich noch im Jahr 2015 könne es Fördergelder aus dem ILE-Programm geben. Das ist nun nichts geworden. 90 Zuhörer seien zum Benefizkonzert von Marcell Fladerer-Armbrecht gekommen, berichtet Roland Bohm, er habe ein buntes Programm von kirchlicher, klassischer und Adventsmusik gespielt. Am Ende eine Zugabe mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen – es sei sehr schön gewesen. Beim Benefizkonzert kamen Spenden von 525 Euro zusammen, teilt er mit. Rechne man alle Einnahmen des ersten Jahres zusammen, seien es fast 3000 Euro. „Für ein dreiviertel Jahr gar nicht so schlecht“, findet Roland Bohm. Die Mitgliederzahl des Vereins habe sich auf rund 40 erhöht.

Der Förderverein hat außerdem am Dienstagabend erstmals seine neue Beleuchtungsanlage für die Kirche ausprobiert. Mit LED-Technik soll das Gotteshaus künftig energiesparend angestrahlt werden. Im Grunde genommen immer, wenn es dunkel ist. Aber zunächst soll erst einmal getestet werden, wie hoch der Stromverbrauch in der Praxis tatsächlich ist. Es ist daran gedacht, die Kirche demnächst auch von der nach Premnitz zeigenden Seite anzustrahlen. Sie würde dann gewissermaßen weit über das davor liegende Feld hin „leuchten“.

Am Dienstagabend ist die Döberitzer Kirche erstmals angestrahlt worden

Am Dienstagabend ist die Döberitzer Kirche erstmals angestrahlt worden.

Quelle: Bernd Geske

Pfarrer Hans-Dieter Kübler hatte vor Beginn des Benefizkonzertes kurz über den Stand des Antragsverfahrens berichtet. „Wir haben schon zwei Gelegenheiten gehabt, unser Projekt vorzustellen“, sagte er. Die Verantwortlichen für das ILE-Programm hätten dann aber mitgeteilt, dass die Döberitzer Kirche in diesem Jahr noch nicht dran sei. Es gebe eben noch eine lange Liste anderer Projekte, die auch als förderwürdig angesehen würden – darunter nicht wenige Kirchen. Er sei zuversichtlich, verriet Pfarrer Kübler, dass 2016 Fördermittel für die Döberitzer Kirche zu bekommen seien. Er sei auch hier, um den Anwesenden Mut zu machen. Es wäre doch schön, wenn alle Döberitzer Haushalte als Mitglieder im Förderverein vertreten sein würden. Keine Dorfkirche, sondern eine „Kirche des Dorfes“ solle sie sein, denn die evangelische Gemeinde allein werde sie gar nicht voll nutzen können.

Von Bernd Geske

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