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Havelland Förderverein macht das Feuerwehrhaus schick
Lokales Havelland Förderverein macht das Feuerwehrhaus schick
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00:18 15.05.2017
Dorit Stawecki, Thomas Stawecki und Matthias Sturm (v.l.) beim Arbeitseinsatz zur Neugestaltung des Vereinshauses des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Wolsier. Quelle: Stein
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Wolsier

Schubkarre statt Einsatzfahrzeug, Bauarbeiten statt Löschangriff. Bei der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Wolsier laufen die Einsätze derzeit etwas anders ab als gewöhnlich.

Noch sieht es im Gebäude trostlos aus. Die Wände sind kahl und die Deckenplatten abgerissen. Verläuft alles nach Plan, können hier aber im Spätsommer dieses Jahres wieder Dienste und Kameradschaft stattfinden. Denn der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wolsier ist derzeit dabei, sein Vereinshaus zu renovieren. Nachdem bereits 2016 das Dach komplett erneuert wurde, sind nun die Innendecke, Wände und der Fußboden dran. „Wir erledigen alles in Eigenleistung“, sagt die Vorsitzende des Fördervereins, Dorit Stawecki, die auf der Agenda stehenden Arbeiten.

Die Feuerwehr Wolsier ist auch bei Kreismeisterschaften und anderen Wettkämpfen, so im „Löschangriff nass“, oft erfolgreich. Quelle: Norbert Stein

Bereits zu DDR-Zeiten hatte die Freiwillige Feuerwehr Wolsier das zuvor als LPG-Büro genutzte Gebäude für ihre Zwecke hergerichtet. Seit 2001 wird es auch vom Förderverein genutzt. Dieser hat aktuell 30 Mitglieder, von denen 15 in der örtlichen Feuerwehr einen aktiven Dienst versehen. Sie wurde 1934 gegründet. Seither versehen die Mitglieder einen zuverlässigen – ehrenamtlichen – Dienst und prägen zudem das Gemeindeleben maßgeblich mit.

Vor der politischen Wende kümmerten sich die Feuerwehrleute um Brandschauen, halfen bei Abrissarbeiten und Baumaßnahmen im Dorf, bestritten Wettkämpfe und organisierten Feuerwehrbälle. Nunmehr organisieren sie Osterfeuer, Maifeiern und Erntefeste. Neben der Förderung des Feuerschutzes und der Unterstützung zur Gestaltung eines gesellschaftlichen Lebens im Dorf werden die technischen Geräte und das Einsatzfahrzeug gewartet und in Schuss gehalten. Dazu kommen für die aktiven Kameraden Dienste und Einsätze zur Brandbekämpfung oder technische Hilfeleistungen.

Ohne den Förderverein der Feuwehr würde in Wolsier vieles nicht möglich sein, hat Ortsvorsteher Bill Neubüser schon bei vielen Anlässen betont. Der Förderverein und die Feuerwehrleute nehmen sich zum Beispiel auch viel Zeit für die Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr Wolsier hat derzeit 15 Mitglieder im Alter von sieben bis 17 Jahren. Auch sie nutzen das Vereinshaus zur Ausbildung und für die Gemeinschaft fördernde Veranstaltungen.

So sind die Mädchen der Altersklasse II (15 bis 18 Jahre) aktuell amtierende Kreismeister, die Jungen in der gleichen Altersklasse sind Vizekreismeister. Bereits am 17. Juni, bei den diesjährigen Kreismeisterschaften der Jugendfeuerwehren des Landkreises Havelland in Gülpe, können sie ihr Können erneut unter Beweis stellen und wieder um die Medaillenränge kämpfen.

Für einige Mädchen und Jungen wird es allerdings die letzte Jugendmeisterschaft sein. Sie werden demnächst 18 Jahre alt und haben damit die Möglichkeit, in den aktiven Dienst der Ortsfeuerwehr zu wechseln.

Nicht jedes Jugendfeuerwehrmitglied fühlt sich aber dieser Verantwortung gewachsen, so ist zumindest die Erfahrung der Vorsitzenden Stawecki. Deshalb sei die Gewinnung von Neueinsteigern umso wichtiger. Stawecki ist für potenzielle Neuzugänge in Wolsier, gemeinsam mit ihren beiden Vorstandsmitgliedern Thomas Stawecki und Eddi Adler, die richtige Ansprechpartnerin.

Der Förderverein der Feuerwehr Wolsier freut sich über personellen Zuwachs. Gerade bei der Jugendwehr wird tatkräftige Unterstützung gesucht. Wer unter 18 Jahren ist und sich in der Dorf-Wehr engagieren möchte, meldet sich telefonisch unter der Rufnummer 0173/92 49 815.

Von Norbert Stein

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