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Havelland Fortschritt bei Hallenbad-Planung
Lokales Havelland Fortschritt bei Hallenbad-Planung
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20:55 13.07.2016
Fitnessübungen im Wasser liegen im Trend. Ein kleines Bewegungsbad wie dieses hier gibt es in Falkensee – vielen reicht das nicht. Quelle: Greulich
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Falkensee

Die Planungen für das über Parteigrenzen hinweg gewünschte Hallenbad in Falkensee haben eine weitere Hürde genommen. Vizebürgermeister Thomas Zylla (CDU) bestätigte auf MAZ-Nachfrage, dass die Konzeptstudie, mit der das Millionenprojekt vorbereitet werden soll, von der Firma kplan AG erstellt werden wird. Darauf habe sich der Hauptausschuss in nichtöffentlicher Sitzung verständigt.

Das Unternehmen aus Bayern war mit einem anderen Büro in die Endauswahl gekommen, es ist spezialisiert auf Freizeitbäder und soll mit seiner Expertise zu Standorten, Ausstattung sowie Investitions- und Folgekosten schon zahlreiche vergleichbare Projekte begleitet haben. Auch dies dürfte ausschlaggebend für den Zuschlag aus Falkensee gewesen sein. Mündliche und schriftliche Anfragen der MAZ an die kplan AG blieben am Mittwoch allerdings ohne Antwort.

Wo ist der ideale Standort in der Stadt?

Thomas Zylla zufolge hat die kplan AG nun bis November Zeit für das umfassende Analysekonzept. Mehrere erhebliche Faktoren, die beim Bau des Hallenbades wichtig sind, müssen darin systematisch betrachtet sowie auf Vor- und Nachteile abgeklopft werden. Wo ist der ideale Standort mit Blick auf eine möglichst gute Erreichbarkeit aus allen Himmelsrichtungen und mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln? Wie soll das Bad ausgestattet werden? Welche zusätzlichen Elemente erhält es gleich oder womöglich später: Sauna? Fitness? Gastronomie? Und natürlich geht es auch hier vor allem ums Geld: Was kostet die gesamte Investition? Welche Betriebskosten fallen an?

Verschiedene Fachämter arbeiten der Firma zu

Nach Auskunft des Vizebürgermeisters werden verschiedene Fachämter in der Stadtverwaltung der kplan AG jetzt noch Basisdaten zuarbeiten, die vor allem örtliche Gegebenheiten betreffen. Welche gastronomischen Betriebe gibt es in der Nähe möglicher Standorte, wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? „Die kplan-Leute werden natürlich aber auch selber vor Ort recherchieren und eigene Nachforschungen anstellen“, sagt Thomas Zylla, „sonst hätten wir ja die Konzeptstudie auch gleich selber machen können.“ Die Stadtverwaltung erwarte dann im Zuge des Ergebnisses verschiedene Varianten bezüglich des Standortes sowie der anderen wichtigen Aspekte. „Womöglich wird es auch so sein, dass die Firma uns eine Empfehlung gibt zu einer von ihr favorisierten Variante.“

Wie berichtet, hatten sich die Falkenseer Stadtverordneten erst Ende Juni nach langer Debatte darauf verständigt, eine Steuerungsgruppe zu installieren, die Planung und Bau des Hallenbades kritisch begleiten soll. Dass es eine Konzeptstudie geben soll, hatten CDU, Grüne und andere Parteien durchgesetzt. Wäre es nach SPD und Linken gegangen, wären Planung und Bau deutlich zügiger vorangegangen.

Von Stefan Kuschel

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