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Frank Kittler: Landkreis muss so bleiben, wie er ist

Landratswahl Frank Kittler: Landkreis muss so bleiben, wie er ist

In wenigen Wochen wird im Havelland ein neuer Landrat gewählt. Am 10. April sind die Bürger erstmals direkt aufgerufen, einen neuen Kreischef zu bestimmen. Die MAZ hat allen Kandidaten dieselben Fragen zur Person und aktuellen Themen der Kreispolitik gestellt. Diesmal antwortet Frank Kittler, 43, von der NPD.

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Frank Kittler lehnt die Kreisgebietsreform ab.

Quelle: Foto: Partei

Havelland. In wenigen Tagen wird im Havelland ein neuer Landrat gewählt. Am 10. April sind die Bürger erstmals direkt aufgerufen, einen neuen Kreischef zu bestimmen. Die MAZ hat allen Kandidaten dieselben Fragen zur Person und aktuellen Themen der Kreispolitik gestellt. Diesmal antwortet Frank Kittler, 43, von der NPD.

Warum halten Sie sich für den geeigneten Kandidaten für den Posten des Landrats?

Frank Kittler: Ich werde die Interessen der Menschen konsequent durchsetzen und lebe nach der Devise: „Handeln statt viel reden“. Die anderen Kandidaten versprechen viel, aber nach der Wahl wird nichts gehalten.

Wie soll der Landkreis Havelland nach einer möglichen Kreisgebietsreform aussehen?

Kittler: In Bezug auf die Kreisgebietsreform ist der Standpunkt für mich ganz klar: die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte müssen erhalten bleiben! Ich lehne die Pläne der rot-roten Landesregierung strikt ab, führt deren Umsetzung doch nur dazu, dass die Funktionsfähigkeit der entstehenden Großkreise fraglich und der Leistungsumfang in den Bereichen Bürgerservice und soziale Infrastruktur massiv abnehmen wird. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass der Landkreis Havelland – so wie er jetzt ist – erhalten bleibt.

Viele Havelländer klagen über schlechte Bus- und Bahnverbindungen. Was wollen Sie in diesem Bereich unternehmen?

Kittler: Es müssen neue Buslinien geschaffen werden, um die Orte im Havelland besser erreichen zu können. Die Taktzeiten der Busse, insbesondere auf Schullinien, müssen dringend erhöht werden.

Wie kann der Landkreis die Flüchtlingsfrage bewältigen?

Kittler: Ich spreche mich für einen sofortigen Aufnahmestopp neuer Flüchtlinge im Havelland aus. Die menschenunwürdigen Traglufthallen müssen wieder abgebaut und die Asylverfahren müssen beschleunigt werden. Abgelehnte Asylbewerber müssen konsequent abgeschoben werden, denn wir sind nicht das Sozialamt der ganzen Welt.

Von Philip Häfner

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