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Havelland Französischer Chansonabend „Bonjour Paris“
Lokales Havelland Französischer Chansonabend „Bonjour Paris“
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07:30 21.11.2016
Jenny Schäuffelen (links) und Marie Giroux: Das Duo „Pariser Flair“ führte die Gäste musikalisch auf eine Rundreise durch Paris. Quelle: Uwe Hoffmann
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Premnitz

„Bonjour Paris“ hieß es am Freitagabend im Premnitzer Gasthaus „Retorte“ beim mittlerweile 18. Chansonabend. Den „Soireé francaise“, diesen Französischen Abend, organisiert jedes Jahr die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Premnitz gemeinsam mit dem Bürgerverein Premnitz. In diesem Jahr lud das Duo „Pariser Flair“, Marie Giroux und Jenny Schäuffelen, die 100 Gäste im Saal zu einer musikalischen Stadtführung durch Paris, die „Stadt der Liebe“, ein.

In den 20 Arrondissements, den Pariser Bezirken, gibt es neben dem Eiffelturm, dem Montmarte, den Champs-Elysées und natürlich dem dem Moulin Rouge, viel zu sehen und zu entdecken. Die Deutsche Jenny Schäuffelen lebt seit rund 20 Jahren in Berlin. Dort lernte sie auch Marie Giroux kennen. Vor 18 Jahren zog die Sängerin aus Avignon in die deutsche Hauptstadt. „Wir stellen Paris mit seinen Sehenswürdigkeiten, seiner Kultur und Küche musikalisch vor“, erzählte Jenny Schäuffelen. „Die Stadtrundfahrt ist natürlich eine musikalische mit den thematisch passenden französischen Chansons.“ Die Sängerin, die in ihrem Programm schon immer davon geträumt hat, einmal nach Paris zu fahren, war gut vorbereitet und zitierte zwischen den Chansons humorvoll aus diversen Pariser Stadtführern.

Marie Giroux: „Paris ist die Wiege des französischen Chansons“

„Paris ist die Wiege des französischen Chansons“, sagte Marie Giroux, die nicht nur lebensfrohe Lieder wie „Ganz Paris träumt von der Liebe“ sang, sondern auch Texte über die Schattenseiten des Lebens vortrug. „La vie en rose“ sang einst Edith Piaf. „Als junge Frau musste sich die Sängerin ihr Leben als Prostituierte am Pariser Pigalle verdienen“, so Marie Giroux weiter. Zum Französischen Abend empfahl der Küchenchef der „Retorte“ Tomatencreme-Süppchen, Còtelette de porc (Schweinskotelett) und einen fruchtig garnierten Käseteller. Franziska Deike-Leyrer organisierte in diesem Herbst erstmals in der Funktion der DFG-Präsidentin den Chansonabend. Im November 2015 hatte sie das Amt von Wolfgang Hundt übernommen. 1997 gründete er die DFG Premnitz mit und wurde zehn Jahre später in das Amt des Präsidenten gewählt.

Das Duo „Pariser Flair“ begeisterte mit seiner frischen und humorvollen Art bereits beim „Französischen Wochenende“ am letzten Aprilwochenende 2015 nach Eröffnung der Buga auf der Bühne an der Premnitzer Uferpromenade. Da spielten sie gemeinsam mit „Émelie et ses ronchons“. Émelie ist die Tochter des Malers Jacques Le Squeren aus Lillebonne, der bereits mehrfach Premnitz besuchte und schon im Rathaus ausstellte.

Eine DFG-Gruppe fährt mit drei Künstlerinnen nach Lillebonne

„In diesem Jahr nach der Buga war es ruhiger mit DFG-Veranstaltungen. Jacques Le Squeren stellte im Herbst gemeinsam mit Claude Sellincourt aus der Premnitzer Partnerstadt Petit-Quevilly, beide Mitglied der Échanges Franco Allemands Caux Vallée de Seine, Gemälde im Rathenower offenen Atelier im Kulturzentrum aus“, sagte Franziska Deike-Leyrer. „Nächste Woche fährt eine kleine DFG-Delegation, gemeinsam mit Ute Arndt, Jordis Hammer und Annelie Knobloch, für ein verlängertes Wochenende nach Lillebonne. Am Freitag findet im dortigen Rathaus die Finissage der Ausstellung der drei Malerinnen statt.“

Zum DFG-Chansonabend im nächsten Jahr werden „Émelie und ihre Brummbären“ aus Lillebonne die Gäste unterhalten. Weitere Informationen zum Duo „Pariser Flair“ findet man im Internet unter www.pariser-flair.de und in den sozialen Netzwerken.

Von Uwe Hoffmann

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