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Freizeittreff „Die Halle“ vorerst gerettet

Zuschüsse für Projekt der Kreissportjugend Freizeittreff „Die Halle“ vorerst gerettet

Im Frühjahr stand es nicht gut um das Rathenower Vorzeigeprojekt „Die Halle“. Dem Jugendfreizeittreff auf der Magazininsel drohte das Aus, da die Stadt den beantragten Betriebskostenzuschuss nicht in voller Höhe gewährte. Doch jetzt kann die Leitung der Halle zunächst aufatmen.

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Die Freizeithalle, auf deren Gelände sich viele BMX-Fahrer tummeln, ist vorerst gerettet.

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. Rückblick: Die Kreissportjugend wartete vergeblich auf einen Zuwendungsbescheid des Landespräventionsrates. Damit fehlte dem Verein schlichtweg das Geld, um die Halle weiter zu betreiben. Ende März wurde vorsorglich der Mietvertrag gekündigt.

Jetzt können André Neidt, der die Funsporthalle für die Kreissportjugend leitet, und Jugendkoordinator Martin Skowronek erst einmal aufatmen. Der Landespräventionsrat sicherte Ende Mai schriftlich zu, das Projekt weiterhin zu unterstützen. 11.200 Euro stehen unter anderem für Projekte und Veranstaltungen zur Verfügung. Sicher sind jetzt auch die fehlenden Betriebskosten in Höhe von 1500 Euro, die der Verein nicht aus eigenen Kräften aufbringen konnte.

Nachdem die Stadt auf Antrag des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) statt der 9000 Euro – was dem vereinbarten Zuschuss von 80 Prozent entspricht – nur 7500 Euro gewährte, mussten andere Geldquellen gefunden werden. Unter anderem unterstützt die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) die Halle.

Der Antrag des KiJuPa, den Zuschuss auf 7500 Euro zu begrenzen, kam nicht von ungefähr. Das Geld wird aus dem Jugendfördertopf genommen. 15.000 Euro stellt die Stadt dafür bereit. Um sicherzustellen, dass nicht alle Mittel für die Betriebskosten der Jugendeinrichtungen Oase und die Halle ausgegeben werden, sondern auch für Projekte Geld übrig bleibt, wollte das KiJuPa die Summe kürzen.

Die Leidtragenden waren am Ende die Jugendlichen, denn im ersten Halbjahr konnten kaum Ideen umgesetzt werden, weil bis zuletzt nicht klar war, ob das Geld fließt, so Neidt. Inzwischen konnte er die Kündigung des Mietvertrages zurückziehen.

Die Fördermittel des Landespräventionsrates sollen nun in Projekte fließen. Unter anderem ist ein weiterer BMX-Wettbewerb geplant. Zudem werden davon das Honorar für einen Bundesfreiwilligendienstler und Sachkosten bezahlt. Auch Projekte außerhalb der Halle sollen profitieren, zum Beispiel das Sommerangelcamp im Juli. Der Landespräventionsrat hatte auch in den Jahren zuvor die Halle unterstützt.

Allerdings lief die Förderung bis 2014 über das Kick-Projekt der Brandenburgischen Sportjugend. 2015 musste die Kreissportjugend sich direkt beim Landespräventionsrat bewerben.

Von Christin Schmidt

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